Switzerland

Wie das Amt für Migration und Integration Sprachbarrieren überwindet – und dafür ausgezeichnet wird

Dass Unternehmen Preise einsacken ist auch im Aargau nicht unüblich. Viele Firmen zeichnen sich durch Innovation, Zuverlässigkeit oder auch Tradition aus – und werden dafür belohnt. Dass aber auch Ämter prämiert werden, kommt eher selten vor. Das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau hat aber genau dies geschafft und wurde an der «civicChallenge» für ein Projekt ausgezeichnet.

Handlungsfähigkeit und Selbstverantwortung fördern

Im Asylbereich sprechen viele Menschen nur ihre Muttersprache oder sind Analphabeten. Dies führt zu grossen Herausforderungen, sowohl seitens der Antragsteller wie auch seitens der Behörden, denn viele Informationen sind schriftlich festgehalten. Verständnisprobleme können in diesem sensiblen Bereich weitreichende Konsequenzen haben. Wenn immer möglich wird daher mit Übersetzern gearbeitet. Dies ist bei Schalterbesuchen oder Zuweisungen aus den Bundesasylzentren nicht immer planbar.

Das Team um Rebecca Wülser, Fachspezialistin Asyl Vollzug beim Amt für Migration und Integration Kanton Aargau, möchte diesen Sprachbarrieren nun mit Videos entgegenwirken. Mit Hilfe von Animationen können die Behörden den betroffenen Personen notwendige Informationen visuell und akustisch verständlich anbieten. Somit minimiert sich beidseitig ein gewisser Stressfaktor. Seitens der Betroffenen versteht man die Informationen besser, seitens der Mitarbeitenden kann man davon ausgehen, dass die Handlungsfähigkeit und Selbstverantwortung der betroffenen Personen erhalten bleiben.

Die 24-köpfige Jury prämiert das Projekt mit dem Namen «X-plikator5000» von Rebecca Wülser, Silvio Siegrist, Andrea Bauer und Mirjam Grunder. Das Team erhält ein Preisgeld im Wert von 30'000 Franken.

Hier geht es zum Video:

Beim in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführten Wettbewerb haben insgesamt 128 Verwaltungsangestellte aus der ganzen Schweiz 71 Ideen eingereicht. Neun Projekte haben es in die Finalrunde geschafft. Sie wurden am Donnerstag in einer Online-Preisverleihung prämiert. Bei der Verleihung anwesend waren auch Bundeskanzler Walter Thurnherr, selbst ein Aargauer. Er präsidiert den Beirat des Wettbewerbs. (az/cri)

Football news:

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Kilian Mbappe: ich werde keinen Vertrag bei PSG Unterschreiben, um in einem Jahr zu sagen, dass ich gehen will. Wenn ich das mache, dann bleibe ich bei PSG-Stürmer Kilian Mbappé, der über die Verhandlungen mit dem Klub über eine Vertragsverlängerung gesprochen hat
Verteidiger von Manchester City diash: zu Sehen, wie ein Gegner nicht einmal schlagen kann und sich machtlos fühlt, ist das größte Vergnügen
Die Chancen auf einen Wechsel von Mbappé und Holland zu Real Madrid im Sommer sind sehr gering. Der Klub hat fast kein Geld für Transfers
Der stellvertretende Trainer von Chelsea könnte Shevchenko oder Grant werden, wenn Lampard im Laufe der Saison entlassen wird. Die Entscheidung wird Abramovic treffen
Ronaldo bot 6 Millionen Euro an, damit er das Gesicht Saudi-Arabiens wird. Der Spieler lehnte ab
Setien fordert von Barça 4 Millionen Euro Entschädigung. Valverdes Rücktritt kostete den Klub 11 Millionen Euro, der FC Barcelona kann sich mit dem ehemaligen Teamchef Kike Setien nicht auf eine Entschädigung für die Entlassung einigen. Der 62-jährige fordert vom katalanischen Klub 4 Millionen Euro Entschädigung. Wie Cadena Ser berichtet, hat der FC Barcelona in den vergangenen Jahren viel Geld für solche Auszahlungen ausgegeben. Der Rücktritt von Ernesto Valverde, der von Sethien abgelöst wurde, kostete den Verein 11 Millionen Euro