Switzerland

Weinbau an Thunersee: Transfair bewirtschaftet den Rebberg Stampbach

Die Sozialstiftung Transfair bewirtschaftet neu den Rebberg Stampbach in Merligen/Sigriswil. Den Wein verkauft sie in ihren Restaurants.

Der Rebberg Stampbach in Merligen hoch über dem Thunersee.

Der Rebberg Stampbach in Merligen hoch über dem Thunersee.

Foto: PD

Seit Jahresbeginn ist die Stiftung Transfair neue Pächterin des Rebbergs Stampbach in Merligen/Sigriswil. «Unser Ziel ist es, den Rebberg zu erhalten und den Weinbau in der Region Thunersee zu fördern», sagt Markus Badertscher, Mitglied der Geschäftsleitung von Transfair. «Für unser Team ist es eine willkommene Abwechslung und ermöglicht ein einmaliges Arbeitserlebnis im Freien.»

Vier Sorten auf 31 Aren

Am Stampbach gedeihen auf 31 Aren drei Sorten Reben – auf 4 Aren Riesling-Sylvaner, auf 14 Aren Pinot noir und auf 13 Aren Regent. Für die Betreibung des Rebbergs kann die Stiftung Transfair ausserdem auf die fachliche Expertise der Ligerzer Winzer Erich und Gabriel Andrey zählen, die als Berater fungieren und für die Vinifizierung verantwortlich sind.

Angeboten und serviert werden soll der Stampbacher Wein mit Gütesiegel AOC Thunersee in den Restaurants von Transfair. Das Projekt sei nicht leistungsorientiert, soll selbsttragend sein und keinen Gewinn erzielen, schreibt Transfair in einer Medienmitteilung.

Rebbau-Tradition am Thunersee

Der Rebbau am Thunersee hat eine lange Tradition und ist seit über 1000 Jahren urkundlich vermerkt. Mit der Zeit verschwanden alle Reben aus der Region Thunersee. 1984 ergriff die Familie Woker, Eigentümerin des Oberstampbach, die Initiative und pflanzte zusammen mit Gleichgesinnten neue Reben an. Ermutigt wurden die Initianten durch die bereits seit 50 Jahren existierenden Rebbau-Genossenschaften Spiez und Oberhofen.

24 Jahre später gründeten die drei ehemaligen Hoteliers Stefan Joos vom «Schönbühl Hilterfingen», Roman Zahler von der «Krone Thun» und Chris Rosser vom «Schützen Steffisburg» den Verein Freunde Rebberg Stampbach und übernahmen die Pacht mit dem Ziel, den Rebberg zu erhalten. Stefan Joos führt mittlerweile den Bereich Gastronomie der Stiftung Transfair und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Mit derselben Motivation wie die Vorgänger ist die Stiftung Transfair seit dem 1. Januar 2021 nun Pächterin des Rebbergs geworden.

pd/maz

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