Switzerland

Wegen der Corona-Pandemie: In Bern wohnen 600 Ausländer weniger als vor einem Jahr

Entgegen den Prognosen ist die Stadt Bern im letzten Jahr bevölkerungsmässig geschrumpft. Wegen der Corona-Pandemie haben insbesondere die Botschaften viel Personal abgezogen.

Wegen der Corona-Einreisebeschränkungen zogen 2020 weniger Menschen aus dem Ausland nach Bern.

Wegen der Corona-Einreisebeschränkungen zogen 2020 weniger Menschen aus dem Ausland nach Bern.

Foto: Marcel Bieri

Die Stadtberner Wohnbevölkerung hat im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr leicht abgenommen. Ende 2020 lebten 143’222 Personen in der Stadt Bern – 56 weniger als am Ende des Vorjahres.

Hauptverantwortlich für den leichten Rückgang ist die Corona-Pandemie. Mit insgesamt 174 Personen seien im letzten Jahr auffällig viele Diplomatinnen und Diplomaten und deren Personal und Familienmitglieder aus Bern weggezogen, teilte Statistik Stadt Bern am Dienstag mit. Ein solcher Rückgang sei auch in den Städten Genf und Zürich zu beobachten. Zudem habe die Pandemie dazu geführt, dass Personen aus ausländischen Vertretungen zwar die Schweiz verlassen hätten, deren Stellen jedoch nicht ersetzt worden seien.

Weniger Zuzüger aus dem Ausland

Generell hat nur der ausländische Teil der Berner Stadtbevölkerung abgenommen. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer ist 2020 um 1,7 Prozent auf 33’938 zurückgegangen, während die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer (+0,5 Prozent) leicht zugenommen hat. Damit ist der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung mit 23,7 Prozent auf das Niveau der Jahre 2012 und 2013 zurückgegangen.

Hauptverantwortlich dafür dürften die Einreisebeschränkungen aufgrund von Corona sein. Gemäss Statistik Stadt Bern gingen die Zuzüge der ausländischen Wohnbevölkerung 2020 gegenüber dem Vorjahr um über 17 Prozent zurück.

Seit 2004 hat die Stadtberner Bevölkerung mit Ausnahme des Jahres 2018 stets zugenommen – wenn auch nicht in dem Masse, wie dies die Stadtregierung prognostizierte. In ihrem Stadtentwicklungskonzept von 2016 rechnete sie noch damit, dass die Stadtbevölkerung bis 2030 um etwa 17’000 Personen auf insgesamt 160’000 anwachsen werde.

Mehr Geburten als Tote – trotz Corona

Bei den Todesfällen gab es im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang um 33 auf 1240 Verstorbene – dies, obschon auch in der Stadt Bern im vergangenen November und Dezember aufgrund der Corona-Pandemie mehr Menschen verstarben, als erwartet worden war. Die Zahl der Geburten ist dagegen gegenüber 2019 um 8 auf 1618 erneut gestiegen.

Football news:

Atalanta-Präsident über das Schiedsrichterspiel gegen Real Madrid: Es war ein Schock. In der 17. Minute sah Schiedsrichter Tobias Stieler Remo Fröller wegen eines Fouls an Ferlan Mehndi an der Strafraumgrenze die rote Karte. Der Schiedsrichter sah sich die Wiederholung des Moments nicht selbst an
Otamendi über Guardiola: Ein Monster. Es gibt nichts Besseres, als mit einem solchen Trainer zu arbeiten
Nach der Operation wegen einer Leistenverletzung
Barça-Präsidentschaftskandidat Fonte über Laporte: Der Eindruck, der König sei nackt, und niemand wagt es zu sagen
Manchester United behält Interesse an Kunda, will aber nicht 80 Millionen Euro Ablöse für den Verteidiger von Sevilla zahlen
In 2013-m Ex-Fußballer der russischen Nationalmannschaft investiert in die Bank mehr als 200 Millionen Rubel. Das Geld ist immer noch nicht zurück
Lucescu über Dynamo Kiew im Achtelfinale Europa League: Wenn es im Sommer gesagt wurde, würde niemand glauben