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Wegen Coronakrise: Glatzen sind jetzt die neuen Trendfrisuren

Was haben Fussballer, Sänger, Formel-­1-Fahrer und Normalos gemeinsam? Auf den ersten Blick recht wenig. Bis man durch den Instagramfeed scrollt. Neben vielen Wohnzimmer- und Balkonbildern taucht dort nämlich immer wieder ein Motiv auf: Glatzen.

Männer aller Altersgruppen nutzen die Isolationszeit, um Coiffeure zu spielen und sich obenrum komplett nackt zu zeigen. Fast jedes #shavedhead-­Hashtag wird zusammen mit #corona benutzt. Manche machen daraus sogar eine Challenge.

Der uruguayische Fussballspieler José María Giménez etwa ist neu stolzer Glatzenträger und hat jetzt seine Kollegen dazu aufgerufen, ebenfalls ihre Haare abzulassen. Aber auch im Motorsport zeigt Mann Mut zur Nacktheit. Formel-1-Youngster Lando Norris hat angekündigt, sich eine Glatze rasieren zu wollen.

Die einen machen es selbst, andere lassen ihre Isolationspartner ran. So wie der puerto-ricanische Sänger Ricky Martin. Er hat zum Rasierer gegriffen und seinem Mann Jwan Yosef eine Glatze rasiert.

Ein Bild, das sich aber nicht nur bei Stars häuft. Denn viele Männer getrauen sich nun, sich obenrum komplett nackt zu zeigen. Der Grund?

, schreibt ein Instagram-Nutzer, der den Schritt gewagt hat. Doch nicht allen steht der Vin-Diesel-Look. Einige haben es bereits kurz nach der Rasur bereut.

Aber auch hier gilt: Haare wachsen schnell nach. Nicht nur Männer trauen sich jetzt etwas. Auch Frauen tun in der Isolation Dinge, die sie im Alltag niemals machen würden. Etwa beim heiklen Thema Haarewaschen. Die einen tun es täglich, die anderen eine Woche lang gar nicht – ein Thema, das die Gemüter spaltet.

Je nach Haartyp sollte man zwei Tage oder bis zu einer Woche warten, bis zum nächsten Waschtag, raten Experten. Doch lange nicht jede hält sich daran, was wiederum den Haaren schadet. Aber sie ausfetten zu lassen, wie man das Prozedere nennt, wenn man seine Haare längere Zeit nicht wäscht, ist nicht angenehm. Die Haare gewöhnen sich an das Waschritual und wollen gewaschen werden. Tut man das nicht, sehen die Haare fettig aus. Deshalb hat kaum eine Frau Lust, ihre Haare ausfetten zu lassen.

Ausserdem möchte sich keiner so in der Öffentlichkeit sehen lassen. Genau deshalb ist die Isolation perfekt, um sich zu trauen. Zu Hause sieht schliesslich keiner, dass die Haare vor Fett fast triefen. Aber auch Coiffeure sind kreativ. Denjenigen, die sich an ihre Haare herantrauen, werden Starterkits mit Produkten wie Shampoos, Conditioner, Haarfarben zugeschickt – immer auf das Haar abgestimmt.

Unter dem Hashtag #stayat­home­kit zeigt «Coiffeur Blum» aus St.Gallen seine Kits. Andere Coiffeure arbeiten mit Gutscheinen, die nach der Isolation eingelöst werden können. Wohlwissend, dass es nötig sein wird – für diejenigen, die selbst Hand anlegen, aber auch für jene, die lieber auf ihren Termin warten.

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