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Switzerland

Vogelschutz erinnert am Valentinstag an Schutz der Turteltauben

"Rettet die Turteltauben", schreibt BirdLife in einer Mitteilung. Die Situation sei besorgniserregend. Gründe für den starken Rückgang seien der Verlust der Lebensräume, Wilderei und legale, aber nicht mehr nachhaltige Jagd. Der wichtigste Grund, also der Verlust an geeigneten Lebensräumen im Brutgebiet hängt zusammen mit der fortschreitenden Industrialisierung der Landwirtschaft.

Turteltauben ernähren sich von Sämereien. Früher waren auf ungeteerten Wegen im Kulturland zahlreiche Pflanzenarten zu finden. Auf den Äckern wuchs die sogenannte Ackerbegleitflora, eine reichhaltige Gruppe von wertvollen Pflanzen, die heute fast vollständig verschwunden ist. Herbizide und die häufige Bearbeitung des Bodens mit Landmaschinen machen diesen Pflanzen das Überleben beinahe unmöglich, wie es in der Mitteilung heisst.

BirdLife fordert ein Umdenken und eine Landwirtschaftspolitik, die Landwirtinnen und Landwirte für Leistungen zugunsten der Biodiversität und der Umwelt besser entschädigt. Die Turteltaube braucht blüten- und samenreiche Flächen mit lückiger Vegetation, vor allem unterhalb von 500 m ü.M.

Gemeinsam mit engagierten Landwirten hat BirdLife Schweiz erste Versuche gestartet, um geeignete Flächen für die Nahrungssuche von Turteltauben neu anzulegen.

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