Switzerland

Verband stellt neues Schutzkonzept vor – BAG widerspricht: Verwirrung um Maskenpflicht in Fitnessstudios

Die neuen Massnahmen vom Bundesrat im Kampf gegen das Coronavirus scheinen eigentlich klar: Überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, gilt Maskenpflicht – auch wenn man sich draussen aufhält. Für Sportaktivitäten in Innenräumen hat der Bundesrat extra eine allgemeine Maskenpflicht beschlossen – und die Anzahl Trainierender auf maximal 15 beschränkt.

So weit, so klar? Mitnichten. Die zwei grossen Player im Schweizer Markt, der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter-Verband (SFGV) und die IG Fitness, haben nun ihre Schutzkonzepte veröffentlicht. Beide sehen grosszügige Ausnahmen für die Maskenpflicht während des Trainings vor, schreibt «20 Minuten».

Verband wehrt sich: Schutzkonzept wurde mit Daniel Koch erstellt

Das SFGV etwa pfeift auf die Maskenpflicht. Wenn die Distanzregeln von 1,5 Metern eingehalten werden können oder die Geräte mit «wirksamen Abschrankungen» zwischen den Personen abgetrennt sind, kann man auf das Tragen einer Schutzmaske verzichten. So sieht es das Schutzkonzept des Verbandes vor, der rund 400 Fitness-Unternehmungen in der Schweiz vertritt.

SFGV-Vizepräsident Roland Steiner wehrt sich gegenüber der Zeitung. Das Schutzkonzept des Verbands entspreche den Vorgaben des Bundesrats. «Es wurde gemeinsam mit Daniel Koch, dem ehemaligen Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit, erstellt.» Weil man im Voraus aber nicht über den genauen Inhalt der der verordneten Massnahmen informiert worden sei, gab es ein Durcheinander. Die Verordnung ist am Mittwoch veröffentlicht und um Mitternacht in Kraft gesetzt worden, sagt Steiner. «In den paar wenigen Stunden kann niemand ein vernünftiges Schutzkonzept machen.»

BAG nimmt Stellung zum Masken-Chaos

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Freitag erstmals Stellung zum Chaos in den Fitnesstudios genommen. «Die Kontrolle der Richtigkeit und der Umsetzung der Schutzkonzepte obliegt den Kantonen», sagt BAG-Sprecher Yann Hulmann gegenüber «20 Minuten». Doch er unterstreicht auch, dass die Bestimmungen des Bundes klar seien: Für die Ausübung von Sport in einem Fitnessstudio gelte eine Maskenpflicht. Der Grund? «Die Betreiber von Fitnesszentren können nicht garantieren, dass Personen oder Trainerinnen und Trainer immer 1,5 Meter Abstand voneinander haben, weshalb die Maskenpflicht im Bereich des Einzeltrainings und der allgemeinen Räumlichkeiten immer gelten muss.»

Das SFGV ist nicht der einzige Fitnessverband, dessen Corona-Schutzkonzept Fragen aufwirft. Jenes der IG Fitness sieht grundsätzlich eine vollständige Maskenpflicht vor, jedoch werden auch in diesem Papier Ausnahmen geltend gemacht. «Sollten die räumlichen Gegebenheiten es zulassen», heisst es. Wann und ob die Kantone eingreifen – oder die Fitnessverbände die Schutzkonzepte eigenständig anpassen – muss sich weisen. (nim)

Football news:

Die Welt verabschiedet sich von Maradona. Selbst die Engländer vergaßen die Hand Gottes und erkannten die Größe der Legende
Mourinho kaufte der Region einen Hamon für 500 Pfund. Er habe es versprochen, wenn der Verteidiger nicht Marez trifft, sagte Tottenham-Trainer José Mourinho, er habe Verteidiger Sergio Regilon Hamon geschenkt. Der Portugiese hat dem Spanier versprochen, den besten Schinken zu geben, wenn im Spiel APL gegen Manchester City Regilon nicht zulassen, dass der Mittelfeldspieler Riyadh Marez schlagen sich, berichtet ABC
River ehrte Maradona. Diego spielte für die Rivalen des superclasico-Club
Unbekannte Geschichten über Diego: als Kind fehlte das Essen für die ganze Familie, meine Mutter vermisste Abendessen, bei der ersten Arbeit habe ich Kakerlaken mit der Hand geätzt und vor der WM 1986
Pelé über den Tod von Maradona: ich habe einen großen Freund verloren und die Welt ist eine Legende
Die Boca Juniors und International mussten am 26.November um 03:30 Uhr MEZ das erste Spiel des Achtelfinales des Copa Libertadores austragen. Nach der Entscheidung von CONMEBOL wurden sowohl dieses als auch das Rückspiel wegen des Todes des ehemaligen argentinischen Stürmers Diego Maradona um eine Woche verschoben. Das erste Spiel findet also am 3.Dezember statt, das zweite am 10. Dezember
Sterling hat Foden im Champions-League-Spiel mit Olympiakos geschlagen