Switzerland

USA und Rassismus: Ich habe einen Traum!

«Vor einem Jahrhundert unterschrieb ein berühmter Amerikaner, in dessen symbolischem Schatten wir heute ­stehen, die Freiheitsproklamation.

100 Jahre später vegetiert der Neger ­immer noch an den Rändern der amerikanischen Gesellschaft dahin und befindet sich im Exil im eigenen Land.

Als die Architekten unserer Republik die grandiosen Worte der Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung schrieben, unterzeichneten sie einen Schuldschein, dessen Erbe jeder Amerikaner sein sollte. Dieser Schuldschein war ein Versprechen, dass ­allen, Schwarzen wie Weissen, die unveräusserlichen Rechte von Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück garantiert wären.

Diejenigen, die hoffen, dass der Neger nur Dampf ablassen muss und jetzt zufrieden sein wird, werden ein böses Erwachen haben, sollte die Nation zu ihren alten Methoden zurückkehren. Es wird weder Ruhe noch Frieden in Amerika geben, bis dem Neger seine Bürgerrechte gegeben werden. Die Wirbelstürme der Revolte werden weiterhin das Fundament unserer ­Nation schütteln, bis der helle Tag der Gerechtigkeit erscheint.

Wir müssen unseren Kampf immer auf der hohen Ebene der Würde und Disziplin führen. Wir dürfen nicht erlauben, dass unser kreativer Protest in physische Gewalt degeneriert.

Wann werdet ihr zufrieden sein? Wir können niemals zufrieden sein, solange der Neger ein Opfer von unbeschreiblichen Grauenhaftigkeiten der Polizeigewalt ist.

Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem ­Wesen ihres Charakters beurteilt werden. Ich habe einen Traum!»

Martin Luther King, Afroamerikaner, Bürgerrechtler, Friedensnobelpreisträger, vor fast 60 Jahren. Dem ist 2020 nichts hinzuzufügen.

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