Switzerland

US-Rapper kam per Privatjet: Kanye West auf Hausschau in Graubünden

Während die ganze Welt aufs Reisen verzichtet und zu Hause bleibt, um die Zahl der Coronavirus-Infektionen runterzukriegen, fliegt Kanye West (43) mit seinem Privatjet um die ganze Welt, um Architektur zu begutachten. Letzte Woche war er im Kanton Graubünden zu Gast.

Ziel seines Ausfluges: Das Büro des Bündner Architekten Valerio Olgiati (62). «Kanye West und ich stehen schon seit Monaten via Bildtelefonie und SMS in Kontakt», erklärte der Star-Architekt dem «Bündner Tagblatt». West habe ihn eines Tages kontaktiert und um ein Gespräch gebeten. «Es stellte sich heraus, dass er ein Fan meiner Arbeit ist und dass er mit mir zusammen die Welt um sich herum bauen möchte.»

«Echte und verbindliche Beziehung»

Letzte Woche Freitag sei er mit dem Privatjet nach Zürich gereist. In Flims GR, wo West auch nächtigte, haben sich der Architekt und der Musiker zum ersten Mal getroffen. «Ich hatte mit Kanye West sofort eine sehr echte und verbindliche Beziehung», verriet Olgiati. «Er ist ein sehr sympathischer Mensch, der ein herzliches Verhältnis zu den Leuten um ihn herum pflegt.» Gemeinsam schauten sie sich sechs Häuser von Olgiati an, darunter das Atelier des Liedermachers Linard Bardill (64) in Scharans, das Gelbe Haus in Flims und das Plantahof-Auditorium in Landquart. Das Plantahof-Gebäude habe West besonders gut gefallen.

Die Kreativität des «Stronger»-Interpreten und ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten hat den Bündner beeindruckt. Es sei unverkennbar, dass er inspirierte Menschen um sich schare und grosse Pläne habe. «Ich weiss, dass er weiterhin plant, irgendwann amerikanischer Präsident zu werden.» West sprühe zudem nur so vor Ideen. «Er ist angetrieben davon, diese Ideen umzusetzen.»

Gäste erkannten ihn beim Essen im Traditionshaus nicht

Auf dem Plan stand auch ein Essen in Ilanz GR: In einem Traditionshaus mit 15 Gault-Millau-Punkten haben die beiden diniert. «Heute hat Kanye West das Casa Casutt besucht. Vielen Dank für den Besuch», schrieben die Wirte stolz auf Instagram. «Es waren fünf Bodyguards vor Ort», erklärt die Geschäftsführerin des Lokals, Therese Arpagaus, gegenüber «20 Minuten». Ein Bodyguard habe betont, wie ruhig die Arbeit im kleinen Bündner Ort sei. Er fand es sehr angenehm. In den USA sei die Arbeit nicht so entspannt, habe er zu ihr gesagt.

Während des Abendessens gab es ein Fotoverbot, Auskunft, was Kanye West gegessen hat, darf die Wirtin nicht geben. Obwohl das Restaurant voll war, wurde der Weltstar nicht erkannt. «Ich nehme an, dass unsere Kundschaft Kanye West nicht kennt», meint Arpagaus. Ihr Mann, der Inhaber des Restaurants, habe sich bei den bekannten Gästen erkundet, wie das Essen war. «Kanye West sagte meinem Mann persönlich, dass er das Essen sehr gut gefunden habe.»

West will mit dem Bündner eine ganze Stadt aufbauen

Während des Treffens, das ein ganzes Wochenende lang dauerte, besprachen Kanye West und Olgiati künftige Projekte. So will der Amerikaner ein 4000 Quadratmeter grosses Privathaus im US-Bundesstaat Wyoming bauen. Es soll gemäss dem Architekten zehn Meter unter der Erde entstehen und wie eine prähistorische Stätte wirken. Inmitten des Gebäudes möchte der Rapper einen runden Hof mit 100 Meter Durchmesser errichten, indem exotische Pflanzen wachsen sollen.

Zusätzlich soll der Bündner ein Privathaus und eine Privatschule für 100 Kinder in Los Angeles errichten. In der Nähe von Atlanta im US-Bundesstaat Georgia möchte West zudem ein Quartier mit 500 Häusern, einem Stadion, einem Museum, einer Kirche und einem Waisenhaus auf die Beine stellen. «Er möchte dort mit mir eine kleine Stadt bauen», so Olgiati. West hätte noch weitere Ideen. «Doch ich weiss nicht, wie ich das machen kann», sagt er zu den Vorhaben. «Mein Wunsch ist es, all meinen Projekten sehr nahe zu sein, und es reizt mich nicht, mein Architekturbüro zu vergrössern.»

Am Sonntag ist der Rapper schon wieder in die USA zurückgeflogen. Als Nächstes soll Olgiati den Musiker in seiner Heimat besuchen und das Bauland in Wyoming begutachten. Dann kann die Zusammenarbeit richtig starten. (imh)

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