Switzerland

Umbauarbeiten abgeschlossen: «Die Kirche zeigt: Rohr ist mehr als ein Teil von Aarau»

Als die reformierte Kirche in Aarau Rohr vor 60 Jahren erbaut wurde, galt sie als modernes Prunkstück: Von denselben Architekten wie des Aargauer Kunsthauses entworfen, stachen etwa ihr Y-förmiger Grundriss oder die Wendeltreppe hervor, als eine Art kleine Schwester der bekannten Treppe des Kunsthauses. Doch 60 Jahre gehen an nichts und niemandem spurlos vorbei: Vor allem das leckende Dach machten der Rohrer Kirche zunehmend Probleme, wegen der Feuchtigkeit wurde die Aufmerksamkeit der Kirchengänger zunehmend auf den schwarzen Fleck an der Decke gelenkt statt etwa auf die Ansprachen des Pfarrers. «Dieser war natürlich gar nicht erfreut», sagt Roland Bialek, Präsident der Kirchenpflege Buchs-Rohr, heute mit Humor. Dazu war die Isolierung der Kirche schlecht: Kälte oder Wärme drangen ein, die alte Ölheizung war nicht nachhaltig.

Nun, einige Monate nach Beginn der Sanierung Ende August, präsentiert sich die Rohrer Kirche in neuem Glanz: Die energetischen Probleme sind behoben, das Gebäude der Fernwärme angeschlossen, die Installationen auf dem aktuellsten Stand. Augenfälligste Änderung ist aber eine andere: Der Gang, der früher von einem Stapel zusammengelegter Tische verstellt war, ist nun frei und bietet einen direkten Zugang zum Untergeschoss. Die Kirche wirkt dadurch offener, dank eines Windfangs wird aber ein Luftzug vermieden.

«Der Trick war, die Treppe aus dem Vorbau zu nehmen und als Anbau aufzustellen», erklärt Christoph Widmer vom Zürcher Architekturbüro Stefan Roggo und Christoph Widmer ETH SIA. Dadurch wurde zusätzliche Fläche geschaffen, das nun offene Treppenhaus führt viel Licht ins zuvor düstere, von Feuchtigkeit geplagte Untergeschoss, das auch nicht mehr den Anforderungen vom Brandschutz entsprach. Auf ein Pfarrbüro wurde dort verzichtet, erhalten blieben Unterrichtsraum, Besprechungszimmer und Jugendraum, der neu viel heller und einladender wirkt. Neuer Stauraum und neue Toiletten wurden gebaut, darunter auch eine behindertengerechte.

«Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat», sagt Kirchenpflegepräsident Roland Bialek. «Das angebaute Treppenhaus berücksichtigt die Symmetrie und die Gestaltung des Gebäudes. Es bringt aber auch Licht ins Untergeschoss. Altes und Neues passen harmonisch zusammen.» Zum Schluss wurden noch die Annexbauten sowie der Turm frisch gestrichen. Gekostet hat der Umbau rund eine Million Franken, bezahlt durch den Verkauf des Pfarrhauses 2015. Der Kirchenbetrieb sei nun für die nächsten 25 Jahre gesichert, sagt Roland Bialek. Wegen der Coronapandemie findet nun kein grosses Einweihungsfest statt. Die Kirche ist aber ab Dienstag nach Pfingsten wieder als Gebetsraum offen, ab dem 7. Juni finden wieder regelmässige Gottesdienste statt.

Ganz ohne Feier werden die Rohrer aber nicht bleiben: Am 22.August soll ein Tag der offenen Tür stattfinden, samt Sommerfest. «Die Kirche ist ein zentraler Ort für Rohr. Sie zeigt, dass Rohr mehr ist als nur ein Stadtteil von Aarau», sagt Roland Bialek.

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