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Um über 30 Prozent gesteigert: Zehnder Group machte beim Gewinn Fortschritte

Die Zehnder Group, eines der wenigen an der Börse kotierten Unternehmen im Aargau, hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Bereits bekannt war, dass der Umsatz um 7 Prozent auf 644,4 Millionen Euro gesteigert werden konnte (AZ vom 22. 1.). Gestern Mittwoch gab die Gränicher Firma ihre Gewinnzahlen bekannt. Zehnder hat das Betriebsergebnis (Ebit) und den Reingewinn im Geschäftsjahr 2019 um je über 30 Prozent gesteigert. Auf 42,1 respektive 31,9 Millionen Euro.

Das Unternehmen, das sich als international führender Anbieter von Gesamtlösungen für ein gesundes Raumklima (Lüftungen und Radiatoren) bezeichnet, will die Profitabilität weiter steigern. Die Ebit-Marge soll von 6,5 auf 8 Prozent gebracht werden. Die Eigenkapitaldecke ist komfortabel: Die Quote beträgt 64 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 20 Rappen erhöhte Dividende von 1 Franken erhalten.

Zehnder hat weltweit 3413 Vollzeitstellen (konstant). Noch in diesem Jahr soll in China (100 Kilometer südwestlich von Schanghai) eine neue Fabrik für Lüftungsgeräte in Betrieb genommen werden. Allerdings gibt es in China aktuell Probleme. Der Februar sei dort wegen des Corona-Virus ein «verlorener Monat» gewesen, sagte CEO Matthias Huenerwadel. Laut «Finanz und Wirtschaft» waren für zwei Wochen die beiden Zehnder-Produktionsanlagen komplett geschlossen. Schrittweise seien sie inzwischen zumindest teilweise wieder in Betrieb genommen worden.

Überraschend tritt Daniel Frutig (ehemals Arbonia-Forster) nach nur einem Jahr aus dem Verwaltungsrat zurück. In der Medienmitteilung werden dazu keine Gründe angegeben. Bekannt war, dass sich Thomas Benz nicht mehr zur Wiederwahl stellt. Er gehörte dem Gremium seit 1993 an. (uhg)