Switzerland

«Übersichtliche» und persönliche Mittelschule: Kanton prüft Potential für Schule im Knonauer Amt

Der Wunsch nach einer eigenen Mittelschule besteht im Knonauer Amt, also dem Bezirk Affoltern, seit einer Weile. Erst 2017 unterschrieben 4000 Personen eine entsprechende Petition an den Regierungsrat. Doch die Regierung winkte einmal mehr ab. Die potentiellen Schülerzahlen seien zu klein.

Kantonsräte von EVP, SP und SVP aus der Region wollten das nicht hinnehmen und reichten zusammen ein Postulat mit einer neuen Idee ein: Der Kanton solle doch bitte das Schülerpotential einer interkantonalen Mittelschule prüfen, also eine Mittelschule, die auch von Zuger und Aargauer Schülern besucht werden könnte.

Die Motionäre sind überzeugt, so nicht nur auf die von der Regierung geforderte minimale Grösse von 600 Schülern zu kommen, sondern gar auf die ideale Grösse von 1000.

Sie verweisen zudem darauf, dass der ablehnende Entscheid der Regierung noch auf alten Schülerzahlprognosen beruhte. Diese seien aber deutlich nach oben korrigiert worden. Aufgrund der aktuellen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung des Statistischen Amtes könne aber jetzt davon ausgegangen werden, dass im Knonauer Amt selbst ohne ausserkantonale Schüler ein genügendes Schülerpotential bestehe.

Die Argumentation wurde offenbar anerkannt. Die Regierung erklärte sich bereit, die Motion entgegenzunehmen. Und im Rat forderte keine der Parteien Diskussion. Der Vorstoss wurde ohne Debatte überwiesen.

«Übersichtliche» und persönliche Mittelschule

Hinter der Forderung nach einer eigenen Mittelschule im Bezirkshauptort Affoltern am Albis stehen im Knonauer Amt breite Kreise. Die Petition unterzeichneten seinerzeit alle Bezirksparteien, der Gemeindepräsidentenverband des Bezirks Affoltern und dessen Kantonsräte.

Sie argumentieren mit dem Wunsch nach einer «übersichtlichen» und persönlichen Mittelschule. Eine nahe Kantonsschule in Affoltern würde zudem den öffentlichen Verkehr entlasten und die Schüler hätten dank kurzen Wegen eine höhere Lebensqualität.

Offenbar erhofft man sich im Knonauer Amt von einem eigenen Gymnasium aber auch die Erhöhung der Standortattraktivität. Darauf schliessen lässt, dass sich auch die regionale Standortförderung für das Anliegen stark engagiert.

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