Switzerland

Übersehenen Treffer gezeigt: Gottérons Videowürfel-Crew ermöglicht Servette-Tor

Fribourgs Videowürfel-Crew hat am Freitag den zweiten Sieg im zehnten Spiel gegen ein Top-5-Team in Gefahr gebracht. Was ist passiert? Gottéron führt gegen Servette, das im Mittelabschnitt eklatant überlegen ist, 3:1, als sich in der 37. Minute eine weitere heisse Situation vor dem Tor von Reto Berra abspielt.

Es wird mit allen Haken und Ösen im Torraum der Fribourger gefightet und am Schluss liegt der Puck unter Berra. Die Schiedsrichter Lemelin und Urban pfeifen ab. Es soll mit einem Bully vor dem Kasten der Saanestädter weitergehen. Gottéron scheint Glück gehabt zu haben. Denn David Desharnais hat den Puck aus dem Tor gefischt und unter Berra begraben. Die Schiris und auch die Genfer haben dies aber nicht bemerkt.

Genfer und Schiedsrichter sahen das Tor nicht

Beide Mannschaften wollen ihre Linien austauschen. Dann ist ein Aufschrei von der Genfer Bank zu hören. Weshalb? Die Fribourger Videowürfel-Crew hat noch vor dem Weiterspielen gezeigt, dass die Scheibe hinter der Linie war! Die Schiris sehen das nun auch, besprechen sich kurz, sehen sich das Video an und geben den Anschlusstreffer für Servette. Wäre bereits angespielt gewesen, hätten sie nicht mehr auf ihren Entscheid zurückkommen können.

Da Gottéron den 3:2-Vorsprung über die Zeit bringt, nimmt man es im Lager der Drachen locker. Trainer Christian Dubé sagt nach der Partie: «Im Moment habe ich mich schon aufgeregt und gefragt, was soll das. Aber jetzt ist alles vergessen und ich bin stolz auf mein Team, wie es das weggesteckt hat.»

Wohl in keinem anderen Schweizer Stadion würde die Crew eine so heisse Szene für die eigene Mannschaft vor dem Weiterspielen zeigen. Zum Glück für die Crew sind keine Fans vor Ort und Gottéron kann das Spiel trotzdem gewinnen. Gottéron-Verteidiger Jérémie Kamerzin bricht aber eine Lanze für die Jungs am Video: «Reguläre Tore sollten eigentlich immer zählen. Egal, wie es zur Wahrheit kommt.»

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