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Überraschung im Wahlkampf: Zürcher Grüne greifen nach weiterem Sitz im Stadtrat

Nun ist es klar: Karin Rykart und Daniel Leupi kandidieren erneut. Doch ihre Partei strebt jetzt eine dritte Vertretung in der Stadtregierung an.

Stadträtin Karin Rykart und Stadtrat Daniel Leupi am Wahlsonntag 2018.

Stadträtin Karin Rykart und Stadtrat Daniel Leupi am Wahlsonntag 2018.

Foto: Reto Oeschger

Gleich zwei offene Personalien im Zürcher Stadtratsrennen sind nun geklärt: Karin Rykart und Daniel Leupi stellen sich der Wiederwahl, wie sie in einer gemeinsamen Medienmitteilung bekannt gegeben haben. Doch die Überraschung ist eine andere. Die Grünen prüfen die Offensive, wie sie am Mittwoch mitteilen: «Im Stadtrat sind grüne Themen untervertreten, die Klimabewegung zeigt, dass starker Handlungsbedarf besteht», schreibt die Partei. Die Grünen haben daher eine Findungskommission für die Kandidatur für einen dritten grünen Sitz eingesetzt. Die offizielle Nomination aller Kandidaten finde an der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 6. Juli statt.

Geht es also nach dem Wunsch der Partei, soll es ein Trio bei den Wahlen im Februar 2022 richten. Eine noch zu findende Kandidatin soll gemeinsam mit den beiden Bisherigen antreten.

Umstrittener Zickzackkurs

Der 55-jährige Finanzvorstand Daniel Leupi amtet schon seit 2010 im Zürcher Stadtrat. Er steht vor der grossen Herausforderung, die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise zu meistern. Die Pandemie reisst Millionenlöcher in die Stadtkasse. Das stellt Leupi vor eine ungewohnte Ausgangslage. Erstmals seit einigen Jahren budgetiert die Stadt wieder mit einem Minus. Minus 155 Millionen Franken sind veranschlagt, dies bei Gesamtausgaben von etwas mehr als 9 Milliarden und weiterhin rund 1,3 Milliarden Franken Ersparten.

Die 49-Jährige Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart wurde erst 2018 in die Stadtregierung gewählt. Rykart stand jüngst vor allem zu Beginn der Pandemie im Fokus. Der Zickzackkurs im Umgang mit Demonstrationen im vergangenen Frühjahr sorgt für Kritik von links bis rechts. Für die einen waren die Einsätze der Stadtpolizei Zürich zu heftig, für andere zu lasch.

Ein Thema, das Sicherheitsvorsteherin Rykart schon seit Amtsantritt fordert, ist die Gewalt am Zürcher Seebecken: Gewalt am Seebecken rund ums Utoquai und Angriffe auf die LGBTQ-Gemeinschaft in der Stadt. Weiter hat Karin Rykart die Federführung für das Tempo-30-Grossprojekt übernommen, das Zürichs Strassen beruhigen und über das der Stadtrat noch diesen Sommer entscheiden soll.

Was macht die SP?

Fünf amtierende Stadträte haben inzwischen ihre Pläne für die Wahlen im kommenden Februar offiziell gemacht. Einzig AL-Tiefbauvorsteher Richard Wolff verzichtet. Andreas Hauri (GLP) und Michael Baumer (FDP) kandidieren für eine zweite Amtszeit. Offen bleibt: Was macht Filippo Leutenegger (FDP). Und: Was macht das SP-Trio Corine Mauch, André Odermatt und Raphael Golta? Die Freisinnigen prüfen ein dreier Ticket, die Sozialdemokratinnen mit einem 4-er-Ticket.

Sollten die Grünen tatsächlich mit drei Kandidierenden antreten, setzt das die AL unter Druck. Diese möchte entweder mit der Gemeinderätin Olivia Romanelli oder dem Gemeinderat Walter Angst den Sitz des abtretenden Richard Wolffs verteidigen, wie sie vergangenen Woche bekannt gegeben hat.

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