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Twitter-User streiten darüber, ob der Sieg verdient ist: «Die Ukraine hat den ESC aus Mitleid gewonnen»

Twitter-User streiten darüber, ob der Sieg verdient ist

«Die Ukraine hat den ESC aus Mitleid gewonnen»

Ist der Sieg der Ukraine beim ESC 2022 gerechtfertigt – oder nicht? Die User auf Twitter sind geteilter Meinung.

Publiziert: vor 22 Minuten

Den diesjährigen Eurovision Song Contest hat die Ukraine für sich entschieden. Das Publikum gab der Band Kalush Orchestra für ihren Song «Stefania» die meisten Stimmen. Auf Twitter wird nun darüber diskutiert, ob es sich um einen politischen Sieg handelt oder ob der Entscheid musikalisch berechtigt ist.

Auf Twitter gibt es bereits Memes zum russischen Präsidenten Wladimir Putin (69) – der per Telefon für Grossbritannien stimmt, damit die Ukraine nicht gewinnt.

Europa zeigt sich mit der Ukraine solidarisch. Das Land befindet sich im Krieg, wird von Russland angegriffen. So bat Oleh Psiuk (27), der Sänger der ukrainischen Band, auf der Bühne um Hilfe für die Ukraine. Mit diesem Statement drohte Kalush Orchestra fast die Disqualifikation. Politische Statements sind beim ESC tabu. Doch die Jury drückte beide Augen zu.

Auf Twitter wird bereits fleissig darüber diskutiert. So schreibt eine Userin: «Ein vom Krieg gebeuteltes Land gewinnt aus ‹Mitleid› den ESC2022 und soll nächstes Jahr diesen teuren Anlass durchführen. Macht Sinn. Nicht.»

Twitter streitet über Sieg der Ukraine

Anders sieht es dieser User. Er findet, es sei «krass daneben», wenn sich Leute darüber beschweren, die Ukraine habe «nur wegen des Krieges» gewonnen.

«Einer der schwächsten Songs hat das Rennen gemacht», findet dieser User.

In diesem Tweet fasst eine Nutzerin zusammen: «Im Übrigen wollen Russland mit ihrem Angriff auf die Ukraine deren Kultur ausrotten. Da ist es nur richtig, dass Europa eben jene Kultur feiert (...).» (paf)