Switzerland

«Tuchfühlung» abgesagt: Berner Wahlkampf im Lockdown-Modus

Die Parteien gehen nun teils auf Social Media oder per Telefon auf Stimmenfang. Die Bekanntgabe der Resultate könnte sich zudem deutlich in die Länge ziehen.

Im Corona-Jahr müssen die Parteien im Wahlkampf flexibel bleiben. Etwa die SP-Kampagne kann nicht wie geplant durchgeführt werden.

Im Corona-Jahr müssen die Parteien im Wahlkampf flexibel bleiben. Etwa die SP-Kampagne kann nicht wie geplant durchgeführt werden.

Foto: Christian Pfander

In der Stadt Bern wird in fünf Wochen gewählt. Die Parteien stecken mitten im Wahlkampf, doch am Wochenende hat der Regierungsrat alles auf den Kopf gestellt. Wegen des verhängten Teil-Lockdown müssen die Parteien ihre Kampagnen teilweise absagen.

Vor allem das Buhlen um einen Sitz im Gemeinderat wird unter dem aktuellen Corona-Regime zu einer grossen Herausforderung. «Der Wahlkampf ist ausserordentlich anspruchsvoll geworden», sagt etwa Reto Nause (CVP). Er will seinen Sitz verteidigen und für eine vierte Legislatur gewählt werden. Der Sicherheitsdirektor plante auf «Tuchfühlung mit der Wählerschaft» zu gehen. Er wolle nicht Briefkästen «mit Flyern fluten», begründet er seine Strategie. Zudem hätte die Wählerschaft durch Livekonzerte angelockt werden sollen. Doch das geht im Moment nicht.

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