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Trump im Banne des Dachses

Donald Trumps erster Stabschef im Weissen Haus hiess Reince Priebus. Nach einem halben Jahr wurde er vom Präsidenten entlassen. Aus Priebus' kurzer Amtszeit stammt eine kuriose Begebenheit, die in einem neuen Trump-Buch («Sinking in the Swamp») geschildert wird. Die Episode handelt von Trump und seiner Faszination für ein Tier.

Der US-Präsident soll seinen Stabschef Priebus oft über Silberdachse ausgefragt haben: «Sind sie böse zu Menschen, oder sind sie freundliche Tiere? Wie verhalten sie sich? Was machen sie in der Nacht? Was essen sie gern? Haben sie Charakter, oder sind sie langweilig? Wie aggressiv und gefährlich sind sie, wenn sie sich bedroht fühlen?» Und so weiter. Trump unterbrach Diskussionen über politische Geschäfte oder auch Briefings seines Stabschefs, weil er lieber über Dachse sprechen wollte, wie der «Guardian» berichtet.

Die Buchautoren Lachlan Markay und Asawin Suebsaeng, die beide für den «Daily Beast» tätig sind, können die fast schon obsessive Faszination Trumps für die Dachse nicht erklären. Nachvollziehbar ist jedoch, warum der Präsident seinen Stabschef über das grau-weiss-schwarze Tier ausfragte. Priebus stammt aus dem US-Bundesstaat Wisconsin, der auch als Badger State (Dachs-Staat) bekannt ist. Im frühen 18. Jahrhundert waren die Arbeiter in Eisenerzminen, die teils im Untergrund lebten, als «Dachsjungen» oder «Dachse» bezeichnet worden. Der Amerikanische Dachs respektive Silberdachs (Taxidea taxus) ist Wisconsins Staatstier.

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