Switzerland

Trotz dem Coronavirus und einer Geduldsprobe besuchen Hunderttausende die Zürcher Sommerbäder

Am Sonntag hat das Utoquai als letzte Zürcher Badeanstalt die Saison beendet. Vom 25. Mai bis 25. Oktober 2020 wurden insgesamt über 1,6 Millionen Eintritte gezählt. Das sind zwar weniger als 2019, aber immerhin mehr als 2016.

Das Strandbad Mythenquai in Zürich im September: Wenn die Badanstalten geöffnet hatten, herrschte genauso viel Betrieb wie in den Vorjahren.

Das Strandbad Mythenquai in Zürich im September: Wenn die Badanstalten geöffnet hatten, herrschte genauso viel Betrieb wie in den Vorjahren.

Christoph Ruckstuhl / NZZ

In diesem Ausnahmejahr musste sich in Geduld üben, wer eines der Stadtzürcher Sommerbäder besuchen wollte. Bis am 25. Mai blieben die Anlagen ganz geschlossen, danach durften während knapp zweier Wochen ausschliesslich Längen geschwommen werden – und das während 90 Minuten pro Person. Für alle weniger seriösen Schwimmer hiess es in dieser Zeit, in öffentlichen Brunnen zu planschen (sofern das dort gestattet war), «wild» im See zu baden oder sich mit dem Gummiboot die Limmat hinab treiben zu lassen.

Geduldsprobe im Hochsommer

Die Zerreissprobe für viele Wasserratten folgte ausgerechnet im Hochsommer. Kaum öffneten die Anlagen am 6. Juni, wurden wegen hoher Infektionszahlen im Juli auch schon wieder einzelne Schliessungen oder Einschränkungen verfügt.

Waren sie aber zugänglich, wurden sie gut besucht: Die fünfzehn vom Stadtzürcher Sportamt betriebenen Sommerbäder zählten nämlich während der Saison 2020 insgesamt 1 632 900 Eintritte, wie es in einer am Montag versendeten Mitteilung des Sportamts heisst.

Im Vorjahr beliefen sich die Eintrittszahlen bis Saisonschluss auf 1 969 478 Eintritte. Die Eintrittszahlen sind damit 17 Prozent tiefer als 2019, aber dafür sogar ein wenig höher als im nicht besonders heissen Sommer 2016. Damals wurden ähnlich viele Badi-Besucherinnen und -Besucher wie im Pandemie-Sommer gezählt, nämlich 1 615 954.

Die Zürcher Sommerbäder verzeichnen Einbruch

Jährliche Eintritte in Zürichs Sommerbäder (in Millionen)

20082009201020112012201320142015201620172018201920200,00,51,01,52,0

Saison sechs Wochen kürzer

Als der Tag mit den meisten Badi-Besuchern wird der 9. August mit insgesamt 51 674 Eintritten (2019: 86 707 Eintritte) in die Geschichte des Corona-Sommers eingehen. Das bestbesuchte Wochenende ist jenes vom 8./9. August mit insgesamt 94 147 Eintritten (2019: 148 000 Eintritte). Die Zahlen der privat betriebenen Bäder Enge und Schanzengraben sind hier nicht ausgewiesen.

Als Gründe für die tieferen Eintrittszahlen nennt das Sportamt denn auch die kürzere Saisondauer sowie die Einschränkungen aufgrund der getroffenen Schutzmassnahmen. Der Stadtrat Filippo Leutenegger betrachtet die Bilanz der Badeanstalten dennoch als erfolgreich. Er lässt sich mit folgender Aussage zitieren: «Dank erweiterten Öffnungszeiten sowie der zusätzlichen Saisonverlängerung aufgrund des guten Wetters konnten Zürcherinnen und Zürcher den Badisommer auch dieses Jahr geniessen.»

Fakten zum Corona-Sommer 2020

Die Sommersaison im Zeichen von Corona dauerte 22 Wochen, was einer Verkürzung von gut 6 Wochen entspricht. Dies ergab sich wegen des landesweiten Lockdowns. Die Anlagen wurden nicht wie geplant am 11. April geöffnet.

Ab dem 25. Mai konnten die Bäder Auhof, Heuried, Letzigraben, Seebach, Stadthausquai, Tiefenbrunnen und Wollishofen ausschliesslich zum Längen- oder Streckenschwimmen genutzt werden. Die Aufenthaltsdauer war auf 90 Minuten beschränkt.

Am 6. Juni öffneten schliesslich sämtliche Sommerbäder inklusive Liegeflächen, Spielplätzen, Kinderplanschbecken wieder. Allerdings galt pro Bad eine Personenbeschränkung. Die maximale Gästezahl des jeweiligen Bads wurde anhand der Anlagegrösse berechnet – pro Person mussten 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

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