Switzerland

Trockenheit: In mehreren Kantonen herrscht Feuerverbot

Wegen Waldbränden haben in Wassen (UR) und in Fürigen (NW) die Feuerwehren ausrücken müssen. Während in Uri, wo wegen Trockenheit derzeit mässige Waldbrandgefahr herrscht, ein Feuer bei einer Feuerstelle ausser Kontrolle geriet, ist die Brandursache in Fürigen unklar.

Ursache unbekannt

Am Montagabend ging eine Fläche von rund 400 Quadratmetern im felsigen und steilen Gelände unterhalb der Aussichtsplattform Chänzeli bei Fürigen in Flammen auf, wie die Nidwaldner Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. Die Feuerwehr löschte die zwei Brandherde mithilfe eines privaten Löschhelikopters.

Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen. Die unterhalb der Felswand durchführende Kehrsitenstrasse musste für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt werden.

Laut der Übersicht der Waldbrandgefahrenlage des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) herrscht momentan im Kanton Nidwalden geringe Waldbrandgefahr. Massnahmen würden dementsprechend keine getroffen. Anders sieht es im Kanton Uri aus, wo bereits am Sonntag die Feuerwehr ausrücken musste.

Feuer ging auf Wald über

In Wassen beabsichtigten zwei Person, im Bereich Meienschanz oberhalb des Deporter-Tunnels bei einer Feuerstelle ein Feuer zu entfachen. Dieses breitete sich im Waldstück aus, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte. Die beiden Personen versuchten erfolglos, das Feuer mit einer Decke zu löschen. Erst die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.

In der Schweiz herrscht vermehrt Waldbrandgefahr

Laut Bundesamt für Umwelt weise man im Kanton Uri daraufhin, dass man mit Feuer im Wald und in Waldesnähe, sowie im Freien sorgfältig umgehen soll.

Risiko «variiert von Region zu Region»

Wie das Bafu auf Anfrage erklärt, erhöhe die «trockene Witterung der vergangenen Tage sowie die dürre Wintervegetation» die Waldbrandgefahr. Das Risiko eines Brandes variiere jedoch «von Region zu Region» und entspreche der Jahreszeit, sagt Bafu-Sprecher Philippe Flück.

«In den höheren Lagen liegt teilweise noch viel Schnee, in diesen Regionen ist die Gefahr noch gering», so Flück. Zudem würde die Vegetation, die sich in den nächsten Tagen rasch ausbreitet, die Entzündbarkeit weiterhin eindämmen.

Feuerverbot in Graubünden, Tessin und St. Gallen

Erheblich gefährdet von Waldbränden sind momentan die Kantone Bern, Basel, Genf, Jura und Wallis. Ausser in Genf, wo ein bedingtes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe gilt, sei in den anderen Kantonen auf einen sorgfältigen Umgang mit Feuer zu achten.

In Graubünden herrscht momentan die Gefahrenstufe vier, wie die Übersicht für Waldbrandgefahren des Bafu aufzeigt. «Auf dem ganzen Kantonsgebiet gilt seit dem 25. März 2020 bis auf Widerruf ein generelles Feuerverbot», schrieb die Kapo Graubünden in einer Medienmitteilung vom Montag. «Die Massnahmen sind abhängig von der Gefahrenstufe. Sie werden von den regionalen und lokalen Behörden festgelegt», erklärt das Bafu.

Auch im Tessin gilt seit Anfang April ein absolutes Feuerverbot im Freien. Somit ist es verboten, ein Feuer im Wald, in Waldesnähe oder auch im Freien zu entfachen. Etwas lockerer ist es im Kanton St. Gallen: Hier darf kein Feuer im Wald oder in Waldesnähe gemacht werden.

«Die Mehrheit der Brände sind durch den Menschen verursacht, nur im Einzelfall werden in der Schweiz Brände durch Blitzschläge verursacht», so das Bafu weiter.

(jab/sda)

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