Switzerland

Torspektakel im Hallenstadion: Die ZSC Lions finden gegen Davos zum Siegen zurück

Erstmals nach drei Niederlagen gelang den ZSC Lions wieder ein Sieg. Gegen den HCD gewannen sie 6:3. Es war die einzige Partie an diesem Abend.

Es sind absurde Zeiten, in denen sich der Schweizer Sport derzeit befindet. Fünf Spiele wären am Freitagabend geplant gewesen. Doch dann fegte eine Welle von Infektionsmeldungen durch die verschiedenen National-League-Teams. Die Folge: Nur ein Spiel konnte stattfinden, nämlich jenes der Lions gegen den HC Davos. Und das war eine klare Angelegenheit. Der ZSC gewann 6:3.

Früh machten die Lions klar, wer Herr im Hallenstadion war. Bereits nach 21 Sekunden liessen sie die Torsirene aufheulen. Chris Baltisberger schoss das 1:0. Knapp fünf Minuten später stand es bereits 2:0, Raphael Prassl lenkte einen Schuss unhaltbar ab. Von den Davosern kam nicht viel. Besser gesagt gar nichts. Individuelle Fehler und Fehlzuspiele prägten das HCD-Spiel. Und das änderte sich auch im zweiten Drittel nicht. Die Zürcher erspielten sich Chancen über Chancen. Selbst eine doppelte Überzahl konnten die Bündner nicht ausnutzen, was zur Folge hatte, dass der ZSC durch Denis Hollenstein und Marco Pedretti erst auf 3:0, dann auf 4:0 erhöhen konnte.

Davos behält die rote Laterne

Und so hätte der HC Davos ein Wunder gebraucht, um diese Partie noch zu drehen. Da dieses aber nur halb gelang, gewannen die Lions. Zwar kamen die Bündner durch Andres Ambühl und Luca Hischier noch zu drei Toren. Das nützte ihnen aber nichts, da die Zürcher durch Chris Baltisberger und Christian Marti stets reagieren konnten.

Die Zürcher durften sich somit nach drei Niederlagen in Folge erstmals wieder über einen Sieg freuen. Und die Bündner? Die nervten sich wohl. Gelang ihnen doch in dieser Saison erst ein Sieg. Wobei eigentlich ja beide Teams ein wenig glücklich sein dürfen. Sieger und Verlierer. Schliesslich durften sie spielen. Die Welle von Infektionsmeldungen fegte über sie hinweg. Zumindest bis jetzt. (nih)

Rangliste: 1. Lausanne 9/19 (25:22). 2. ZSC Lions 11/18 (35:36). 3. Zug 7/17 (24:14). 4. Genève-Servette 6/12 (26:15). 5. Fribourg-Gottéron 5/11 (17:15). 6. Rapperswil-Jona Lakers 8/11 (17:20). 7. Lugano 6/9 (16:12). 8. Bern 7/9 (19:17). 9. Ambri-Piotta 9/9 (16:25). 10. Biel 6/5 (19:24). 11. SCL Tigers 7/5 (15:28). 12. Davos 5/4 (20:21).

ZSC Lions

ZSC Lions

6 : 3

HC Davos

HC Davos

Den ZSC Lions gelingt der geforderte Befreiungsschlag: Nach drei Niederlagen in Serie besiegen sie den HC Davos mit 6:3. Den Grundstein für den Sieg legen die Zürcher mit 2 Toren in den ersten sechs Minuten.

Die Zürcher sind Davos über die gesamte Partie hinweg überlegen, führen zwischenzeitlich mit 4:0. Erst gegen Ende der Partie, nach zwei Treffern innerhalb von drei Minuten, bäumen sich die Davoser nochmals auf. Der ZSC lässt sich den Sieg aber nicht mehr nehmen. Die Davoser verbleiben somit auf dem letzten Tabellenrang.

Ich bedanke mich bei Ihnen fürs Mitlesen und -fiebern und wünsche Ihnen einen schönen Abend.

60. Minute

Toooor für den ZSC! Die Partie ist wohl entschieden. Davos nimmt Aeschlimann raus und geht volles Risiko. Marti nutzt diese Chance und trifft ins leere Tor.

59. Minute

Toooooooor für den HC Davos! Der HCD nimmt Aeschlimann vom Feld und mit 6:4 Feldspielern gelingt den Bündnern noch ein Treffer. Ambühl lenkt unhaltbar ab und lässt Flüeler keine Chance.

57. Minute

Torschütze Baltisberger muss gleich auf die Strafbank. Der HCD erhält also nochmals eine Gelegenheit, einen Treffer zu erzielen.

56. Minute

Toooooor für den ZSC! Chris Baltisberger lenkt einen Schuss von Noreau unhaltbar ab und macht den Sack für den ZSC wohl zu! Etwas mehr als drei Minuten bleiben noch zu spielen.

56. Minute

Kritische Phase jetzt für den HCD. Buchli muss wegen einen hohen Stocks auf die Strafbank.

54. Minute

Nach dem 2:4 haben die Davoser nun definitiv Blut geleckt und werfen nochmals alles in die Waagschale. Die Bündner gewinnen auf einmal wichtige Zweikämpfe, kommen zu guten Möglichkeiten und haben Fahrt aufgenommen.

52. Minute

Toooooooor für den HC Davos! Da macht die Zürcher Verteidigung gar keine gute Figur! Rossi vertändelt die Scheibe vor dem eigenen Tor. Hischier hat dort den richtigen Riecher und kann einnetzen. Die Davoser haben also noch nicht aufgegeben.

51. Minute

Knapp zehn Minuten verbleiben noch zu spielen. Die Davoser haben durch den Treffer natürlich wieder etwas Auftrieb erhalten und mobilisieren nochmals die letzten Energiereserven. Kann Davos in dieser Partie noch etwas erreichen?

49. Minute

Toooooooooor für den HC Davos! Den Davosern gelingt doch noch ein Treffer am heutigen Abend! Ambühl steht im Powerplay völlig frei und zieht einfach mal ab. Der Puck findet tatsächlich den Weg ins Zürcher Tor, auch wenn der Schuss nicht unhaltbar gewesen wäre. Kein Shutout also heute für Flüeler im ZSC-Tor.

48. Minute

Es gibt die nächste Strafe für den ZSC: Der Schiedsrichter schickt Marti für zwei Minuten auf die Strafbank. Halten lautet das Verdikt.

47. Minute

Wer gedacht hat, die Davoser kämen aus der Kabine zurück wie die Feuerwehr, der sieht sich nun getäuscht. Der HCD zeigt sich weiterhin ideenlos und wenig aktiv. Bitter ausserdem für Davos: Verteidiger Stoop scheint sich verletzt zu haben und verlässt das Eis humpelnd.

Auch der ZSC hat nun einen Gang zurückgeschaltet und geht nicht mehr mit letzter Konsequenz in die Zweikämpfe.

43. Minute

Im Gegensatz zu den ersten beiden Dritteln verläuft der Start ins Drittel dieses Mal etwas ruhiger. Die Intensität der Partie hat ein wenig abgenommen.

Drittelbeginn

Weiter geht's im Hallenstadion. Die letzten 20 Minuten sind angebrochen. Können die Davoser noch eine Reaktion zeigen?

Zu Beginn des zweiten Drittels geht es drunter und drüber im Hallenstadion: Zuerst kassiert der ZSC innerhalb von einer Minute drei Strafen. Für die Davoser bedeutet dies, dass sie gut zwei Minuten in doppelter Überzahl und danach noch eine Minute in einfacher Überzahl agieren können. Und es brennt vor dem Zürcher Tor - aber ein Treffer fällt nicht. Zum einen zeigen sich die Davoser sehr ineffizient, zum anderen pariert Flüeler im Zürcher Tor teils mirakulös. So verstreicht die Situation ohne weitere Tore.

Nur einen kurzen Augenblick später ist es Hollenstein, der für den ZSC auf 3:0 erhöht und die Davoser noch tiefer ins Elend stürzt. Rund acht Minuten vor Ablauf des zweiten Drittels trifft dann auch noch Pedretti zum aktuellen Zwischenstand von 4:0.

Die Partie scheint also schon beinahe entschieden zugunsten der Zürcher. Doch wer weiss: Gelingt den Davosern nach der Pause ein schneller Treffer, können sie vielleicht noch auf ein Wunder hoffen.

Drittelende

Das zweite Drittel ist vorbei. Der ZSC führt nach zwei weiteren Treffern im zweiten Drittel mit klar mit 4:0.

39. Minute

Alle Spieler sind wieder zurück auf dem Eis, ganz kurz vor Ablauf der Strafen kann Geering für den ZSC abschliessen. Aeschlimann ist jedoch zur Stelle. Der Davoser Schlussmann hat mittlerweile 28 Saves zu Buche stehen, was eine Abwehrquote von 80 Prozent für dieses Spiel ergibt.

37. Minute

Auch dieses Mal nehmen sich die Davoser den Vorteil gleich selbst wieder. Lindgren muss wegen eines Cross-Checks gegen Berni auf die Strafbank. Aber um ehrlich zu sein: Auch vor dieser Strafe konnten die Davoser im Powerplay nicht wirklich für Gefahr sorgen.

36. Minute

Die nächste Strafe ist fällig. Dieses Mal trifft es Prassl auf Seiten des ZSC. Er holt Stoop regelwidrig von den Beinen. Damit bietet sich dem HCD nun bereits die insgesamt sechste Powerplay-Möglichkeit dieser Partie.

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