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Tipps für angehende Hobby-Ornitologen: Zuhören können ist etwas vom Wichtigsten

Welche Ausrüstung brauche ich?

Wer Vögel beobachten will, braucht einen guten Feldstecher. Stefan Bachmann, Biologe und Medienverantwortlicher von Birdlife Schweiz, empfiehlt mittelgrosse bis grosse Modelle. Allerdings wiegen einige Modelle relativ viel, weshalb es gemäss Bachmann wichtig ist, sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen. «Man muss ausprobieren, welcher Feldstecher am besten in den Händen liegt.» Gute Qualität gibts ab ca. 300 Franken. Zwei Zahlen gilt es bei einem Kauf zu beachten: Die erste gibt die Vergrösserung an. Bachmann empfiehlt einen Wert von 7 bis 8. Modelle, die stärker vergrössern, zeigen einen kleineren Ausschnitt. «Es ist schwieriger, sich damit zu orientieren.» Die zweite Zahl gibt den Durchmesser des Objektivs in Millimetern an. Je grösser er ist, desto mehr Licht kann eintreten, und desto heller wird das Bild bei schlechten Verhältnissen oder Dämmerung. Ein guter Kompromiss zwischen Lichtstärke und Gewicht ist gemäss Bachmann bei einem Objektivdurchmesser von 30 bis 50 Millimetern gegeben.

Wie finde ich heraus, welchen Vogel ich entdeckt habe?

In sogenannten Bestimmungsbüchern können Ornithologen nach Arten suchen und diese vergleichen. Das umfassendste dieser Nachschlagewerke heisst «Der neue Kosmos Vogelführer» von Lars Svensson et al. Es beinhaltet 900 Vogelarten aus Europa, Nordafrika und Vorderasien. Einfacher ist die Bestimmung jedoch mit einer App wie «Vogelführer Birdlife Schweiz». Sie verfügt über eine Funktion mit Ausschlussverfahren. Sie fragt zum Beispiel nach der Grösse des Schnabels und schlägt am Schluss drei, vier Arten vor, die in Frage kommen. Oder der Hobby-Ornithologe nimmt mit seinem Smartphone die Stimme eines Vogels auf und lässt sie von der App zuordnen. Vögel zu beobachten, heisst nämlich nicht zwingend, dass man sie zu Gesicht kriegt. Sie gehört zu haben, ist auch schon ein Erfolgserlebnis. Auch mit Hilfe von Fotos lassen sich Vögel via App bestimmen. Das sei allerdings relativ schwierig, sagt Bachmann, denn man müsse nahe an die Tiere herankommen und eine sehr gute Kamera haben.

Welche Orte eignen sich?

Für Anfänger eignen sich Orte, die für Vogelbeobachter konzipiert sind. Dazu gehört zum Beispiel das Naturzentrum von Birdlife in Neeracherried ZH, das über zwei Beobachtungshütten verfügt. Beliebt bei Ornithologen ist auch die Terrasse der Vogelwarte Sempach im Kanton Luzern. Oder der Klingnauer Stausee: An der gestauten Aare bei Döttingen AG lassen sich im Herbst Zugvögel beobachten, die auf ihrer Reise in den Süden beziehungsweise zurück in den Norden die Schweiz überqueren. Weitere Top-Spots gibts hier. Viele Naturschutzvereine in den Gemeinden bieten Grundkurse für Anfänger an, in denen sie lernen, einen gewissen Grundstock an Arten zu erkennen, ohne nachschlagen zu müssen. Am bekanntesten sind Arten wie Amseln, Hausspatzen, Kohlmeisen, Blaumeisen, Rabenkrähe und Elstern. Doch es gebe auch Arten, die häufig vorkommen, aber weitgehend unbekannt seinen, sagt Bachmann, darunter die Mönchsgrasmücke.

Welche Fähigkeiten muss ich mitbringen?

Vögel zu beobachten, brauche Geduld, sagt Bachmann. «Und man müsse das Gehör schärfen.» Wer Vogelstimmen lernen möchte, kann das mit Hilfe der Webseite bird-song.ch tun. Schlussendlich müsse man aber raus und «üben, üben, üben», sagt Bachmann. Am besten, man versuche, einem Vogel so lange nachzugehen, bis man ihm beim Singen sehen könne. «Wenn man ein Bild dazu hat, kann man sich den Ton am besten einprägen.» Dass man einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur pflege, sei eine weitere Voraussetzung, die ein Ornithologe erfüllen müsse, sagt Bachmann. Dass man nicht zu nahe an Nester herangehe, gehöre dazu, und Tiere generell nicht störe.

Heute noch keine Entscheidung

Nächster und zweitletzter Akt im Aufstiegskrimi: In Schaffhausen steigt vor ausverkauftem Haus (8222 Zuschauer) das Spitzenspiel zwischen dem Leader und dem punktgleichen Verfolger Aarau. Ein allfälliger Sieger hat zwar das Momentum auf seiner Seite, aber noch nichts gewonnen. Denn gewinnt heute das drittplatzierte Winterthur gegen Xamax, bedeutet das vor dem letzten Spieltag: Für alle drei Teams ist von Direktaufstieg (Rang1), über Barrage (Rang 2) bis zum wertlosen Rang 3 alles möglich.

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