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Team opfert Checo für Vettel: Pérez liefert – und ist wohl trotzdem bald arbeitslos

Was macht eigentlich Sergio Pérez? Nun ja, der 30-Jährige liefert gerade seine beste Saison ab, seit er 2011 für Sauber in der Formel 1 debütierte. In der Fahrer-WM? Platz vier, 100 Punkte. Der «Best of the Rest» hinter Hamilton, Bottas und Verstappen. Der letzte GP in der Türkei? Pérez wird Zweiter.

Empfehlungen für einen neuen Vertrag gibts hüben wie drüben. Aber was macht Sergio Pérez eigentlich 2021? Noch nichts! Bei Racing Point-Mercedes (ab nächstem Jahr Aston Martin), wird der Mexikaner durch Sebastian Vettel ersetzt.

Freie Cockpits hats noch ein paar wenige in der Königsklasse. Eine Übersicht:

  • Alfa-Sauber (Räikkönen, Giovinazzi), Williams (Russell, Latifi), McLaren (Norris, Ricciardo), Alpine (Alonso, Ocon) und Aston Martin (Vettel, Stroll) haben ihre Paarungen für 2021 offiziell bestätigt.
  • Mercedes hat bisher Bottas bekanntgegeben, Hamilton hat immer noch nicht unterschrieben. Toto Wolff: «Dann diskutieren wir wie immer stundenlang, unterschreiben am Ende den Vertrag und essen eine Pizza!» Die 50-Millionen-Pizza, wie BLICK Anfang Oktober titelte.
  • Bei Red Bull wartet man weiter auf die Bestätigung des zweiten Fahrers neben Verstappen. Albon lässt sein Talent immer wieder aufblitzen, erfüllt die Erwartungen aber nicht. Es heisst, die Bullen wollen nach der Saison kommunizieren.
  • Auch das Schwester-Team AlphaTauri hat für Gasly noch keinen Teamkollegen präsentiert. Kvyat verliert wohl seinen Platz, Der Japaner Tsunoda aus der Formel 2 gilt als aussichtsreichster Kandidat.
  • Bleibt noch Haas. Dort wurden Magnussen und Grosjean bereits verabschiedet. Beide Cockpits sind noch frei. Die Kandidaten: Mick Schumacher, Mazepin, Nico Hülkenberg oder eben auch Sergio Pérez.

Die möglichen Zufluchtsorte für Pérez werden rar. Es läuft auf Red Bull oder Haas hinaus. Findet der neunfache Podestfahrer in einem dieser beiden Team keinen Unterschlupf, ist seine Formel-1-Karriere zumindest vorübergehend vorbei.

«Es liegt nicht in meinen Händen»

Pérez: «Ich hatte keine problemfreie Saison, viele Dinge sind passiert. Es gab Höhen und Tiefen.» Sportlich kann ihm niemand etwas vorwerfen. Aber er sagt selbst: «In der Formel 1 kommt es nicht zu 100 Prozent auf die Performance an. Das haben wir auch schon bei anderen Piloten gesehen. Es gibt so viele Dinge, die bei einem Drive und einem Fahrer eine Rolle spielen. Letztendlich liegt es nicht in meinen Händen.»

Und genau deswegen mache er sich aktuell «keine Gedanken darum», wie es 2021 weitergehe. Neben der Formel 1 blieben nur noch andere Rennserien wie IndyCar, Formel E oder die Rallye. (leo)

Fahrer-WM 2020 (nach 14 von 17 Rennen)
  1. Lewis Hamilton (Gb, Mercedes): 307
  2. Valtteri Bottas (Fi, Mercedes): 197
  3. Max Verstappen (Ho, Red Bull): 170
  4. Sergio Pérez (Mex, Racing Point): 100
  5. Charles Leclerc (Mon, Ferrari): 97
  6. Daniel Ricciardo (Aus, Renault): 96
  7. Carlos Sainz (Sp, McLaren): 75
  8. Lando Norris (Gb, McLaren): 74
  9. Alex Albon (Tha, Red Bull): 70
  10. Pierre Gasly (Fr, AlphaTauri): 63
  11. Lance Stroll (Ka, Racing Point): 59
  12. Esteban Ocon (Fr, Renault): 40
  13. Sebastian Vettel (De, Ferrari): 33
  14. Daniil Kvyat (Rus, AlphaTauri): 26
  15. Nico Hülkenberg (De, Racing Point): 10
  16. Kimi Räikkönen (Fi, Alfa-Sauber): 4
  17. Antonio Giovinazzi (It, Alfa-Sauber): 4
  18. Romain Grosjean (Fr, Haas): 2
  19. Kevin Magnussen (Dä, Haas): 1
  20. Nicholas Latifi (Ka, Williams): 0
  21. George Russell (Gb, Williams): 0

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