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Tausende protestieren in Spanien gegen Prostitution

Viva España? Hier ein paar lustige Bilder aus Spanien

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Die spanische Regierung hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der den Frauen erlauben soll, bei Menstruationsbeschwerden zu Hause zu bleiben. Was dafür und dagegen spricht – und was die Schweiz davon hält.

Im Rahmen des sogenannten «Menstruationsurlaubs» dürfen Frauen mindestens drei und höchstens fünf Tage pro Monat zu Hause bleiben. Dies verlangt ein Gesetzesentwurf, der am 17. Mai in Spanien verabschiedet wurde.

Tausende Menschen haben in Spanien ein Verbot der Prostitution gefordert. Die Demonstranten - mehrheitlich Frauen - marschierten am Samstag auf der Einkaufsmeile Gran Vía die zwei Kilometer zwischen dem Cibeles-Brunnen und der Plaza de España.

Bild: IMAGO / ZUMA Wire

Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie «Wir Frauen sind keine Waren» oder «Prostitution ist kein Beruf» und skandierten immer wieder: «Stoppt die sexuelle Ausbeutung!» 175 Organisationeen hatten zum Protest aufgerufen, der ohne Zwischenfälle verlief. Nach Polizei-Schätzung nahmen an der Demonstration mehr als 7000 Menschen teil.

Erst am Donnerstag hatte das Parlament in Madrid einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Sexualstrafrechts gebilligt, der neben der Zustimmung aller beteiligten Personen bei sexuellen Handlungen unter anderem auch ein Verbot von Prostitutionswerbung vorsieht. Das Paragraphenwerk, das noch vom Senat abgesegnet werden muss, geht den Aktivistinnen und Aktivisten aber nicht weit genug.

«Die Massnahmen der Regierung sind Flickschusterei, die das Grundproblem nicht lösen», wurde Laura Rivas, Sprecherin der «Feministischen Bewegung Madrid», von der Zeitung «El País» zitiert. Man gehe auf die Strasse, «weil wir eine umfassende Antwort brauchen, die zur Abschaffung der Prostitution führt». Eine Kundgebungsteilnehmerin namens Pilar sagte der Nachrichtenagentur Europa Press: «Prostitution ist die Sklaverei des 21. Jahrhunderts.» (sda/dpa)