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Streit um projizierte Kunst: Viel Money, wenig Monet?

Streit um projizierte KunstViel Money, wenig Monet?

Das Publikum strömt in die Maag-Halle, die Kunstexperten bleiben weg. Die Frage, ob man Bilder von Claude Monet im Grossformat an Wände strahlen darf, ist umstritten. 

Bildprojektionen laufen über die Wände und Boxen der Zürcher Maag-Halle. 

Bildprojektionen laufen über die Wände und Boxen der Zürcher Maag-Halle. 

Foto: Andy Juchli

Dort, wo die Tonhalle bis vor einiger Zeit eingemietet war und Hochkultur zum Klingen brachte, ist in diesen Tagen die Ausstellung «Monet’s Immersive Garden» zu sehen. Untermalt von Musik, strahlen 40 Projektoren Bilder des französischen Impressionisten Claude Monet (1840–1926) auf die Holzwände der Halle.

Nach «Viva Frida Kahlo» ist «Monet’s Immersive Garden» die zweite Produktion der Lichthalle Maag, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Künstlerkollektiv Projektil entstanden ist. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während die Schau über Frida Kahlo über 120’000 Personen in Zürich anzog, hat die neue Ausstellung über Claude Monet bei ihrer ersten Station in Berlin die magische 100’000-Marke ebenfalls übersprungen. Wenn nicht alles täuscht, dürften Monets Seerosen – «Ich verdanke es den Blumen, dass ich Maler geworden bin» – auch in Zürich ähnliche Werte erzielen.