Switzerland

Stimmvolk spricht für zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub aus

(rwa) Der Vater kann hierzulande nach der Geburt seines Kindes im Rahmen der «üblichen freien Tage» Anspruch auf einen Urlaub geltend machen. Heute werden ihm dabei meist ein bis zwei freie Tage gewährt. Damit hinkt die Schweiz dem Rest Europas hinterher. Sie ist eines der letzten Länder, welches keine gesetzliche Regelung für einen Vaterschaftsurlaub kennt.

Seit heute Sonntag ist das anders. Gemäss Prognosen von gfs.bern dürfte sich das Stimmvolk für die Einführung eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs aussprechen.

Erster Schritt in Richtung Elternzeit

In den vergangenen Jahren hatte es zahlreiche Vorstösse für die Einführung eines Vaterschaftsurlaubs gegeben. Alle scheiterten bisher. Letztes Jahr einigte sich das Parlament auf einen zweiwöchigen Urlaub. Auslöser war eine Volksinitiative, die vier Wochen gefordert hatte. Das Volksbegehren wurde daraufhin zurückgezogen.

Der Kompromiss war politisch breit abgestützt. Befürworterinnen und Befürworter bis weit in die politische Mitte argumentieren, der Vaterschaftsurlaub stärke die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Allerdings machten SP, Grüne und Teile der GLP am Sonntag klar, dass das Ende der Fahnenstange mit dem zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub noch nicht erreicht sei. Sie möchten gleich eine Elternzeit einführen. Diese könnten sich Vater und Mutter dann – im Gegensatz zum Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub – nach einer Geburt frei aufteilen.

Gratisferien für wenige

Ein Urnengang war notwendig, weil ein Komitee aus Vertretern der SVP, der FDP und ihren Jungparteien erfolgreich das Referendum gegen den zweiwöchigen Parlaments-Kompromiss ergriffen hatten. Aus ihrer Sicht muss die Verantwortung für einen Vaterschaftsurlaub bei den Familien liegen und darf nicht auf die Unternehmen abgeschoben werden. Das bürgerliche Komitee sorgt sich zudem um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. «Wir sind gegen Gratisferien für wenige, welche durch Lohnabzüge für alle finanziert werden», sagte Nationalrätin Diana Gutjahr (SVP/TG) im Namen des Komitees bei der Einreichung der Unterschriften Anfang Jahr.

Die neue Regelung sieht vor, dass Väter im ersten halben Jahr nach der Geburt eines Kindes zwei Wochen unbezahlten Urlaub nehmen können. Wie der Mutterschaftsurlaub wird dieser über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert. Der Bund beziffert die jährlichen Kosten auf maximal 230 Franken. Dafür muss der Beitrag an die EO von heute 0,45 auf 0,50 Lohnprozente erhöht werden. Pro 1000 Franken Lohn entspricht das 50 Rappen. Der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub soll bereits nächstes Jahr eingeführt werden.

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