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St.Otmars Handballer begegnen im Cup-Viertelfinal in Thun den Geistern der Vergangenheit

Es war eine jener Niederlagen, die für einen Sportler schwer zu verdauen sind: Im Cup-Achtelfinal verlor St.Otmar am 17. Oktober des vergangenen Jahres mit 40:43 auswärts bei Wacker Thun. Nach zwei Verlängerungen und insgesamt 80 Minuten.

«Das war hart», sagt Spielertrainer Bo Spellerberg. «Wir hatten alle Chancen, das Spiel zu gewinnen.» Gleich mehrmals verpassten die St.Galler damals in der Lachenhalle die Entscheidung. In der 78. Spielminute führten sie noch mit 40:39. Doch ausgerechnet dem zuvor überragenden Regisseur Spellerberg unterliefen in der Endphase zwei technische Fehler. Wacker bedankte sich, zog in den Viertelfinal ein und gewann exakt fünf Monate später den Cup im Final gegen die Kadetten Schaffhausen.

Keine zweite Chance im Cup

In der Reprise in diesem Jahr findet die Cup-Partie zwischen den beiden NLA-Konkurrenten zwar wieder in Thun statt, diesmal ist es jedoch der Viertelfinal. Heisst: Der Sieger muss dann nur noch eine Hürde überspringen, um im Cupfinal am 15. März 2020 in der Handballarena in Gümligen dabei zu sein. «Im Cup ist immer die nächste Partie die wichtigste», sagt Spellerberg. Weil es in diesem Wettbewerb eben keine zweite Chance gebe.

Im Vergleich zur vergangenen Saison sieht Spellerberg «bessere Chancen», um die Hürde Wacker Thun zu überspringen. «Wir haben uns verbessert.» Damit spricht der 40-Jährige vor allem die Fortschritte der einzelnen Spieler an, aber auch den Zuzug des Rumänen Rares Jurca. Der 36-jährige Linkshänder komplettiert den ohnehin schon spielstarken Rückraum.

Vier Spieler verletzt, Bamert zurück

St.Otmar tritt in Thun mit einem dezimierten Kader an. Es fehlen weiterhin Severin Kaiser, Benjamin Geisser, Dominik Jurilj und Elias Müller. Dafür ist Rückkehrer Simon Bamert – der Kreisläufer kommt von Fortitudo Gossau – erstmals spielberechtigt. Zudem debütierte Spellerbergs Neffe Nikolaj Svalastog in der Partie bei GC Amicitia vergangenen Donnerstag auf dem linken Flügel und entlastete Vielspieler Jan Gwerder.

Im Aufeinandertreffen in der Liga Anfang Oktober gewann St.Otmar daheim knapp, aber verdient. Mit mehr Effizienz wäre ein deutlicher Sieg für die St.Galler möglich gewesen. Vor allem die Defensive stand in jener Partie sicher. «Darauf bauen wir nun auch wieder», sagt Spellerberg. Weitere Pläne liess sich der Spielertrainer nicht entlocken.

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