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Switzerland

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Unternehmen wie die Loterie Romande kümmern sich aktiv ums Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Wie steht es mit deinem Arbeitgeber? Deine Erfahrungen interessieren uns.

Einen Arbeitgeber, der die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ernst nimmt und alles daran setzt, damit die Angestellten sich wohlfühlen – wer wünscht sich das nicht? Es gibt Arbeitgeber, die mehr tun als andere für dieses Ziel. Etwa die Loterie Romande (LoRo). Das Lausanner Unternehmen, das 2019 mit dem Label Friendly Work Space ausgezeichnet wurde, investiert viel ins betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Anne Michellod, Leiterin Human Resources bei der LoRo, erzählt, welche Massnahmen die Firma in den letzten Jahren getroffen hat.

Bewegung, um sich fit zu fühlen

«Die Loterie Romande hat ein Programm zur Förderung von Sport lanciert, das auf drei Achsen ausgerichtet ist», erzählt Anne Michellod. Auf der ersten Achse werden die Mitarbeitenden direkt miteinbezogen. «Wir haben ein Sportkomitee ins Leben gerufen, um den Sport betriebsintern zu fördern», fährt sie fort.

Die zweite Achse besteht in einer Partnerschaft mit einem Fitnesscenter in der Region, das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LoRo verbilligte Preise anbietet. Die dritte Achse trägt den Namen «Bonus Sport». «Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter verfügt über ein Guthaben von 300 Franken pro Jahr, die für eine sportliche Tätigkeit nach Wahl eingesetzt werden können. So kann jeder entsprechend seinen Interessen selbst entscheiden, welchen Sport er ausüben möchten.

Auf die Bedürfnisse des Personals eingehen

«Alle drei Jahre führen wir eine Zufriedenheitsumfrage durch, um zu erfahren, wie die Arbeitsumgebung, das Ausbildungsangebot und das Management eingeschätzt werden. Dieses Tool ermöglicht es uns, anschliessend einen Massnahmenplan zu entwerfen», sagt Anne Michellod. Die Umfrage führte insbesondere zur Einrichtung eines neuen Ruheraums, in dem man eine Siesta halten oder ein paar Seiten lesen kann. Es steht eine Bücherkiste zur Verfügung, zu der man selbst Literatur beitragen oder von der man Bücher ausleihen kann. Weiter werden Früchte, Tee und Kaffee angeboten. «Die Umfrage hat zudem gezeigt, dass die Angestellten die Zugangsmodalitäten für die Krankenstation nicht wirklich kennen. Wir haben deshalb die Kommunikation rund um dieses Thema verbessert.»

Ausbilden und informieren

«Es ist wichtig, die ergriffenen Massnahmen zu kommunizieren und aufzuzeigen, dass man sie ständig verbessert. Deshalb informieren wir unser Personal regelmässig darüber, was wir tun», betont Anne Michellod. «Beim Vergleich der Zufriedenheitsumfrage von 2016 mit jener von 2019 konnten wir feststellen, dass die Zufriedenheit der Mitarbeitenden in Bezug auf die Gesundheit im Unternehmen gestiegen ist. Da die Umfrage nur alle drei Jahre durchgeführt wird, haben wir ein weiteres Umfragetool eingeführt, dem wir den Namen #votreavis gegeben haben. So können alle jederzeit ihre Meinung kundtun und Verbesserungen vorschlagen.»

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Management werden zudem regelmässig Ausbildungen zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz angeboten. «Dabei kann es sich um einen Vortrag über Burnout oder die Rückengesundheit oder um einen Ergonomiekurs handeln, gefolgt vom Einsatz einer Fachperson, die die Angestellten dabei unterstützt, ihren Arbeitsplatz optimal zu gestalten. Die Manager ihrerseits sind beispielsweise sensibilisiert auf das Thema Abhängigkeiten oder auf die Qualität ihres Leaderships», erzählt Michellod.

Zuhören

«Es ist besonders wichtig, daran zu erinnern, dass die Gesundheit am Arbeitsplatz ein laufender Prozess ist, den man Jahr für Jahr neu gestalten muss. Man darf nie nachlassen.» Die LoRo findet immer wieder Punkte, die verbessert werden können. «Das Tool #votreavis beispielsweise hat aufgezeigt, dass unsere interne Kommunikationangepasst werden muss. Daran arbeiten wir», sagt Anne Michellod abschliessend.

Wie geht dein Arbeitgeber mit diesem Thema um? Wurden in deinem Unternehmen Massnahmen im Hinblick auf die Gesundheit am Arbeitsplatz eingeführt? Welche? Wurde das Personal beteiligt? Erzähl uns, welche Erfahrungen du gemacht hast. Nutze dazu bitte das unten stehende Formular.

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