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So setzen Sie auf saubere Energie

Wie investiert man am besten in Technologien, die gut für die Umwelt und das Klima sind? Unser Geldberater weiss Bescheid.

Mit ETFs kann man auf Unternehmen setzen, die Energie alternativ herstellen: Ein Windpark in den USA. Foto: iStock

Durch das künftige Wachstum der IT-Branche weltweit sowie die Zunahme der E-Mobilität wird eine Verknappung der Energieressourcen prognostiziert. Wenn ich nun in Elektroproduzenten einerseits sowie in Technologien zur Reduzierung des Verbrauchs in IT-Geräten investieren möchte: Gibt es kostengünstige Exchange Traded Funds, die eine solche Strategie abbilden? T.F.

Mit an der Börse gehandelten Exchange Traded Funds (ETF) kann man viele verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Obligationen, Immobilien oder Rohstoffe gut abdecken, aber auch eine Vielzahl von Themenbereichen und Trendsektoren. Zu Letzteren gehört zweifellos das Bestreben, dank neuen Technologien Energie zu sparen oder Energie alternativ und ohne zu grosse negative Konsequenzen für die Umwelt und das Klima zu produzieren.

Der Nachteil von ETFs besteht allerdings darin, dass man bestimmte Themen nur recht breit abbilden kann, da es für die Abbildung einen entsprechenden Index braucht. Je spezifischer ein Anlagethema ist, desto schwieriger wird eine Abbildung durch einen Index. Vor diesem Hintergrund dürfte es nicht möglich sein, Ihre Anlageidee eins zu eins mit einem ETF umzusetzen.

Es gibt aber durchaus interessante Finanzvehikel, die meines Erachtens Ihre Grundidee zumindest ansatzweise recht gut aufnehmen. Beispiele dafür sind der iShares Global Clean Energy UCITS ETF. Dieser Exchange Traded Fund setzt den Anlagefokus weltweit auf Unternehmen aus dem Bereich der sauberen Energie. Als Anleger hat man über dieses Vehikel Zugang zu den 30 weltweit grössten Unternehmen, die sich im Bereich der sauberen Energie engagieren.

In dem mit dem Instrument gekoppelten Index sind Unternehmen wie Enphase Energy, Vestas Wind Systems, Siemens Gamesa Renewable Energy, Xinyi Solar Holdings, Solaredge Technologies, Verbund AG, Meridian Energy oder Pattern Energy Group enthalten. Dank der Nutzung von 30 verschiedenen Aktien erreichen Sie eine breite Diversifikation, die ich gerade bei Trendthemen als besonders wichtig erachte.

Sie tragen bei diesen Instrumenten ein erhöhtes Anlagerisiko, da Sie voll auf Aktien setzen.

Aufgrund des spezifischen Themas ist der ETF mit einer Gesamtkostenquote Total Expense Ratio TER von 0,65 Prozent für ETFs vergleichsweise teuer. Sie fahren aber dennoch kostengünstiger, als wenn Sie Ihre Anlageidee mit einem aktiv verwalteten Fonds umsetzen würden.

Eine Alternative wäre Lyxor New Energy UCITS ETF D-EUR. Dieses Instrument ist an den World Alternative Energy Index gekoppelt und enthält die weltweit 20 grössten Unternehmen aus dem Bereich der alternativen Energien. Aufnahmekriterium ist für die Unternehmen, dass sie den Hauptteil ihrer Erträge mit erneuerbaren Energien, Energieeffizienz oder Dezentralisierung der Energieversorgung erwirtschaften. Mit einer Gesamtkostenquote TER von 0,6 Prozent pro Jahr ist dieser ETF auch eher teuer.

Mit diesen Instrumenten können Sie einerseits auf Firmen setzen, die vom wachsenden Energiebedarf aufgrund der E-Mobilität und IT profitieren, anderseits Energie alternativ herstellen oder zur Energieeffizienz beitragen.

Allerdings tragen Sie bei diesen Instrumenten ein erhöhtes Anlagerisiko, da Sie voll auf Aktien setzen. Sie müssen sich daher genau überlegen, ob Sie das starke Kursschwankungsrisiko tragen wollen und können.

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