Switzerland

Sir Lewis gegen Super-Max: «Mehr können die Fans 2021 nicht verlangen!»

Bahrain und Imola haben gezeigt, dass es um Millimeter an den beiden Autos, die Boxenarbeit und um jede Pferdestärke geht. Mercedes gegen Red Bull-Honda – das ist erstmals ein Duell auf Augenhöhe.

Duell der Giganten

Und über die Qualitäten der beiden Superstars muss man gar nicht diskutieren. Hier die Erfahrung, der Erfolg, die Fairness und Motivation dort die Jugend, die Angriffslust, die Schnelligkeit und der Mut.

Wenn sich beide Piloten und ihre Chefs (Toto Wolff und Christian Horner) einmal einig sind, dann bei diesem Satz: «Mehr dürfen die Fans 2021 nicht verlangen!»

Zwei klare Nummer-2-Piloten

Wer diesmal den Team-Pokal holt (Mercedes führt mit 60:55), hängt von den zwei gleichaltrigen «Hofnarren» ab. Valtteri Bottas (31) hat bei Mercedes nach fünf Jahren ausgedient, Sergio Pérez ist einfach glücklich, dass er nicht Aston Martin fahren muss.

Bottas versauerte in Imola 20 Runden hinter Stroll, bevor es beim 330-km/h-Duell gegen seinen «Nachfolger» Russell krachte. Pérez kam gleich beim Start hinter Leclerc, kassierte dann Strafen und flog zweimal ab – ein Nuller auf Rang 11.

Jugend verdrängt die Stars

Bei drei Teams sehen momentan die erwarteten Leader auch nicht besonders gut aus. Bei McLaren gibt Norris dem Australier Ricciardo den Tarif durch. Bei Aston Martin steht Vettel momentan im Schatten von Stroll. Und bei AlpineF1 lässt sich Ocon vom grossen Namen Alonso nicht beirren.

Aber Sir Lewis und Super-Max überstrahlen jetzt alles. Ein Duell, das noch vom nötigen Respekt geprägt wird. Wie lange?

Senna/Prost und Suzuka

Einen Hasskampf wie vor über 30 Jahren bei Ayrton Senna und Alain Prost bei McLaren-Honda kann man ausschliessen. Damals knallte es zweimal in Suzuka. 1989 verabschiedeten sich beide im McLaren-Honda neben die Piste und schauten sich dann blöd an…

1990 (Prost war zu Ferrari gewechselt) kündigte der Franzose die Revanche öffentlich an: «Ich glaube nicht, dass Senna die erste Kurve übersteht!» Und so lagen eben beide, Sekunden nach dem Start, k.o. auf der Strecke.

Der Wahnsinn von Spa 2000

Respektvoller ging es vor 20 Jahren zwischen Michael Schumacher (Ferrari) und Mika Häkkinen (McLaren-Mercedes) zu. Nach den zwei Titeln des Finnen 1998/99 übernahm dann der Deutsche das Formel-1-Kommando und wurde fünfmal in Serie Weltmeister.

Vielleicht das heisseste Überholmanöver der Formel 1 erlebten die Fans am 27. August 2000 in Spa. Auf der längsten Geraden rasten Leader Schumi und Häkkinen mit über 300 km/h auf den überrundeten Ricardo Zonta im BAR-Honda zu.

Der Brasilianer blieb zum Glück in der Mitte der Piste. Denn Schumi überholte Zonta links und Mika rechts! Das Ende des Gruselfilms: Häkkinen ging in Führung und siegte mit einer Sekunde vor Schumi.

Die knappsten Titelduelle

Reden wir noch kurz über die knappsten WM-Entscheidungen. 1984 gewann Niki Lauda gegen McLaren-Kollege Prost mit 72:71,5.

Acht Jahre früher holte James Hunt im McLaren mit 69:68 gegen Lauda die WM-Krone, weil der 2019 verstorbene Wiener im Fuji-Regen mit dem Ferrari aufgab: «Zu gefährlich!» Jetzt soll der Spielfilm «Rush» an dieses denkwürdige Titelduell erinnern.

Kimi wundert sich noch heute

2007 hiess es: Wenn zwei McLaren-Kollegen sich streiten, freut sich Kimi Räikkönen im Ferrari und 110 Punkten. Hamilton und Alonso hatten damals je 109 Zähler!

2008 gewann Hamilton (McLaren-Mercedes) mit einem Überholmanöver gegen Glock im Toyota vier Kurven vor dem Ende seinen ersten Titel in Brasilien. Gegen Nationalheld und Sieger Felipe Massa (Ferrari) mit 98:97.

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