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Schalke-Sportchef Peter Knäbel zur Wiederauferstehung des Kult-Klubs: «Es löst jetzt noch Gänsehaut aus»

Schalke-Sportchef Peter Knäbel zur Wiederauferstehung des Kult-Klubs

«Es löst jetzt noch Gänsehaut aus»

Peter Knäbel (55) führt Schalke 04 in die Bundesliga. Nun erzählt er im Blick Kick über Freude und Panik im Stadion. Und warum er seinen Stürmer Simon Terodde anschrie.

Publiziert: vor 49 Minuten

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Aktualisiert: vor 6 Minuten

Es ist Samstagabend vor einer Woche, als auf Schalke alle Dämme brechen. 3:2-Sieg gegen St. Pauli, Wieder-Aufstieg in die erste Bundesliga. Die 60'000 Fans stürmen den Rasen. Es kommt gar zu gefährlichen Szenen, weil einzelne Zuschauer fast an der Mauer zerdrückt werden.

Mittendrin im Freudentaumel: Sportvorstand Peter Knäbel (55), der starke Mann von Schalke. In einigen Monaten bekommt der gebürtige Deutsche mit Wohnsitz in Solothurn den Schweizer Pass. Im Blick Kick spricht er über die aufwühlenden Tage. Auch über die gefährliche Massenpanik, als die Fans das Feld stürmten.

Ein Fan erzählte der Bild-Zeitung von Todesangst und dass er ohnmächtig wurde. Wie arbeitet Schalke das auf? «Wir haben in der Arena natürlich ein Sicherheitskonzept mit einem Entfluchtungs-System. Aber wenn Druck von oben kommt, ist es grundsätzlich sehr gefährlich. Wir hatten sicher viel Glück, dass niemand lebensgefährlich verletzt wurde, auch dank dem vorbildlichen Einsatz der Rettungskräfte und der Polizei. Wir wünschen allen Verletzten eine rasche und vollständige Genesung.»

«Schalke ist wieder vereint»

Zu den positiven Gefühlen jenes Tages sagt er: «Es löst jetzt noch Gänsehaut aus. Der Abstieg vor einem Jahr hat den Menschen in Gelsenkirchen ihre Würde genommen – zumindest sportlich. Jetzt haben sie ihren Stolz wieder zurück. Überall sieht man lachende Gesichter im Moment und wünscht sich wieder Glückauf. Für den Abstieg mussten wir uns schämen. Wie wir abgestiegen sind, absolut chancenlos, oder dass es Ausschreitungen gegen die damalige Mannschaft gab nach einem Spiel. Man hatte das Gefühl, dass Schalke auseinanderfällt. Nun ist Schalke wieder vereint.»

Zum unglaublichen Bild mit Simon Terodde, mit dem er sich nach dem Spiel vor Freude anschrie, sagt Knäbel: «Wir haben ein spezielles Verhältnis, er war mein zweiter Transfer. Er kam auf mich zu und brüllte mich einfach nur an, die ganze Energie entwich. Ich dachte, das kann ich auch, diese riesige Erleichterung rausbrüllen. Das Foto ist sinnbildlich dafür, was wir alles an Energie reinsteckten.»

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