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Schalke kanns doch noch: Nullnummer zwischen Leverkusen und Hoffenheim

Das Montagsspiel der Bundesliga findet keinen Sieger. Im zweiten Spiel unter Trainer Hannes Wolf ist Leverkusen zwar überlegen, kann die zahlreichen Chancen jedoch nicht in Tore ummünzen. Und weil letzteres auch auf die Hausherren zutrifft, endet die Partie in einer Nullnummer. Nach drei Pleiten in Serie holen die Sinsheimer immerhin wieder einmal einen Punkt. Und die Werkself bleibt unter Wolf ungeschlagen und auf einem Europaplatz.
Die Tore: Fehlanzeige!

Am Sonntag


Da reibt sich manch ein Fussballfan die Augen. Aber es ist keine Fake News: Schalke 04 gewinnt eine Bundesliga-Partie! Der quasi abgestiegene Krisenklub setzt sich doch tatsächlich mit 1:0 gegen Augsburg durch und fährt den dritten Vollerfolg der laufenden Saison ein, den ersten seit 92 Tagen. Das Tor des Tages für Königsblau erzielt Suat Serdar bereits in der 4. Minute, als er goldrichtig steht und einen Abpraller bei Gikiewicz verwertet. Viel Hoffnung wird in Gelsenkirchen aber nicht aufkommen. Schalke liegt noch immer abgeschlagen am Tabellenende.
Das Tor:
Der Schweizer: Ruben Vargas steht bei Augsburg in der Startelf und macht in der 79. Minute für Gregoritsch Platz.


Was für ein Abstiegs-Schocker in Köln! Fünf Treffer. VAR-Handspenalty. Verletzungs-Unterbrechung. Sieg-Tor in der 91. Minute. Mainz landet einen Big Point und gewinnt erstmals überhaupt ein Bundesliga-Spiel beim FC. In der ersten Minute der Nachspielzeit netzt Barreiro zum alles entscheidenden 3:2 für die Gäste ein. Ärgerlich für Köln. Das Heimteam liegt nach dem frühen Rückstand (erzielt vom ehemaligen Basler Boëtius) mit 2:1 vorne, aber nur für vier Minuten. Letztlich stehen die Geissböcke mit komplett leeren Händen da. Der einzige Mainzer Wermutstropfen: Burkardt bleibt nach einem Ellbogen-Treffer im Luftduell mit Jorge Meré benommen liegen und scheidet verletzt aus. Die Trage wird aufs Feld gebracht, doch Burkardt kann den Rasen gestützt zu Fuss verlassen. Mainz klettert dank des dritten Sieges aus den letzten vier Spielen auf Position 14. Köln liegt als Tabellen-17. drei Punkte hinter dem Relegations-Platz – was am Sonntagabend dann auch das Ende von Trainer Markus Gisdol bedeutet.
Die Tore:
Der Schweizer: Edimilson Fernandes fehlt im Aufgebot der Mainzer. Seinen letzten Liga-Einsatz hatte er am 29. Januar.

Am Samstag

Der Fokus bei den Bayern? Ganz klar beim Champions-League-Rückspiel gegen PSG kommenden Dienstag. Denn gegen Union Berlin lässt Trainer Hansi Flick seine B-Elf antraben. Hinten links beginnt der 21-jährige Josip Stanisic, auf dem Flügel kommt der 18-jährige Jamal Musiala zum Zug. Hinter der Spitze steht der 20-jährige Tiago Dantas in der Startelf. Und auf der Bank sitzt erstmals Ex-FCB-Spieler Dimitri Oberlin. Von dort aus sieht der 23-jährige Schweizer, wie seine Bayern das Spiel machen – und wie sich Urs Fischers Union aufs Verteidigen konzentriert. Das machen die Berliner gut. Bis zur 67. Minute, als sie den Ball nicht aus dem eigenen Sechzehner bringen. Thomas Müller bleibt hellwach, erobert das Ding, bedient Supertalent Musiala – und der behauptet sich auf engstem Raum und schiebt cool ein. Stark. 1:0 für die Bayern. Wars das? Nein, Union hat eine Antwort parat. Kurz vor Schluss schiebt Marcus Ingvartsen zum 1:1 ein und duscht damit Hansi Flick und die Bayern-Stars kalt. Zum ersten Mal nach fünf Siegen in Folge geben die Münchener in der Liga Punkte ab. Noch immer ist Verfolger Leipzig aber fünf Punkte hinter dem Leader.
Die Tore:
Die Schweizer: Dimitri Oberlin sitzt bei den Bayern auf der Bank.

Geschenke für die Hertha im Abstiegskampf? Die gibts von Gladbach-Keeper Yann Sommer. Der Nati-Star holt im Olympiastadion nach 13 Minuten Berlins Jhon Cordoba von den Beinen. Als letzter Mann. Ausserhalb des Strafraums. Sommer sieht Rot. Kann man so entscheiden. In Unterzahl geraten die Fohlen in ihrem 1800. Bundesliga-Spiel anschliessend in Rückstand. Santiago Ascacibar trifft für die Hertha. Kann Gladbach reagieren? Ja. Und wie. Erst macht Alassane Pléa das 1:1, dann erhöht Lars Stindl vom Punkt. 2:1. Spiel gedreht. Noch vor der Pause. Gibts für Sommer doch noch ein Happy End? Naja. Immerhin gibts für seine Gladbacher nach langer Unterzahl doch noch einen Punkt. Cordoba ist es, der kurz nach der Pause zum 2:2 für die Hertha trifft. Damit bleiben die Berliner aber im tiefen Abstiegssumpf. Gladbach aber bleibt hinter den Europa-Plätzen.
Die Tore:
Die Schweizer: Gladbach mit Sommer (Rote Karte in der 13. Minute), Zakaria, Embolo (ab 77.), ohne Lang und Elvedi. Hertha ohne Werthmüller.

Was für ein Spektakel in Frankfurt! Das Spiel um Platz 3 zwischen der SGE und Kevin Mbabus Wolfsburg ist von der ersten Minute an ein offener Schlagabtausch: Baku bringt die Wölfe nach 6 Minuten in Führung, zwei Minuten später folgt die Frankfurt-Retourkutsche durch Kamada und in der 27. Minute drehen die Gastgeber mit einem Jovic-Treffer das Spiel. Von Verteidigung ist auf beiden Seiten wenig zu sehen, auch nicht, als Weghorst kurz nach Wiederanpfiff zum 2:2 ausgleicht. Dann kann sich die hocheffiziente Frankfurt-Offensive mit einem Doppelschlag in der 54. und der 61. Minute etwas Luft verschaffen. Auch wenn Wolfsburg den Grossteil der Chancen hat, sieht alles nach einem Sieg der Gastgeber aus – bis das VW-Team durch ein Tuta-Eigentor in der 85. Minute noch einmal auf 3:4 verkürzen kann. in der Folge brennt es noch ein paar Mal lichterloh in der Eintracht-Abwehr, doch der Ball will nicht mehr im Tor von Kevin Trapp landen. So geht Frankfurt dank ihrer eiskalten Offensive um Jovic und Andre Silva am Ende als Sieger vom Platz und liegt nun nur noch einen Punkt hinter dem drittplatzierten Wolfsburg.
Die Tore: 6. Baku 0:1, 8. Kamada 1:1, 27. Jovic 2:1, 46. Weghorst 2:2, 54. Andre Silva 3:2, 61. Durm 4:2, 85. Tuta (EG) 4:3.
Die Schweizer: Djibril Sow spielt bei der Eintracht durch, Steven Zuber wird in der 92. Minute eingewechselt. Auf Seiten der Wölfe spielt Kevin Mbabu (sieht in der 74. Minute Gelb) durch, Renato Steffen und Admir Mehmedi fehlen weiter verletzt.

Leipzig bleibt mit einem 4:1-Sieg gegen Werder Bremen an Leader Bayern dran. Ein Tor von Dani Olmo, gefolgt von einem Sörloth-Doppelpack bringen die Sachsen noch vor der Pause mit 3:0 in Führung. Mit dem Resultat ist der Bundesliga-13. nicht einmal schlecht bedient. Werder-Trainer Kohfeldt reagiert gleich mit drei Wechseln und der Umstellung von einer Fünfer- auf eine Dreierkette. Mit mässigem Erfolg: Bremen wirkt zwar am Anfang der zweiten Halbzeit stabiler und kommt vom Elfmeterpunkt zum 1:3, doch der Leipziger «Sucker Punch» aus dem Hause Sabitzer eine Minute später erstickt alle Bremer Comeback-Hoffnungen im Keim. Danach lassen die «roten Bullen» nichts mehr anbrennen. Sie kontrollieren gegen ein resigniertes Bremen das Spielgeschehen und bringen den Sieg nach Hause, ohne dass dieser je wirklich in Gefahr war.
Die Tore:


Dank Teenager Ansgar Knauff wahrt (19) Borussia Dortmund die kleine Restchance auf die Champions-League-Ränge und tankt weiteres Selbstvertrauen für den Königsklassen-Kracher gegen Manchester City. Vier Tage vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen das englische Starensemble dreht der BVB eine temporeiche Partie beim VfB Stuttgart und gewinnt verdient 3:2 (0:1). Der 19 Jahre alte Knauff erzielt in der 80. Minute von der Strafraumgrenze das Siegtor. Der Dortmunder Rückstand auf Platz vier beträgt damit weiter sieben Punkte. Beim 0:1 für die Stuttgarter sieht unterdessen BVB-Goalie Marwin Hitz nicht allzu gut aus, als er einen Bogenlampen-Kopfball nicht aus der langen Ecke fischen kann.
Die Tore:
Die Schweizer: Gregor Kobel spielt auf Seiten des VfB durch. Genauso wie auf der Gegenseite Marwin Hitz und Manuel Akanji. Roman Bürki sieht das Spiel von der Bank aus.

Am Freitag

Ist das der berühmte Befreiungsschlag für die Arminia? Der Aufsteiger feiert einen wichtigen, wenn auch glücklichen Sieg gegen Freiburg. Für die Entscheidung ist Okugawa zuständig. Der Japaner überrascht nach einer speziellen Eckball-Variante der Arminen alle und trifft wuchtig in die Freiburger Maschen. SC-Santamaria lenkt noch unhaltbar ab. Bielefeld darf weiter vom Liga-Erhalt träumen – vorübergehend liegt man auf Platz 14, drei Punkte vor Köln und Abstiegsrang 17.
Das Tor:
Die Schweizer: Cédric Brunner spielt bei Bielefeld bis zur 76. Minute, Nishan Burkart sitzt bei Freiburg nur auf der Bank. Sein zweiter Bundesliga-Einsatz muss noch warten. Wenn Sie mehr über den jungen Schweizer Stürmer erfahren wollen, lesen Sie hier seinen Weg!
Das Tor: 68. Okugawa.

Football news:

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