Switzerland

Schalke entlässt Christian Gross: Das Ende einer schlechten Idee

Nach der 1:5-Niederlage gegen Stuttgart endet in Schalke die Zeit des Schweizer Trainers Christian Gross. Er leitete gerade mal elf Spiele.

Nach zwei Monaten ist das Abenteuer schon wieder vorbei: Christian Gross ist nicht mehr Schalke-Trainer.

Nach zwei Monaten ist das Abenteuer schon wieder vorbei: Christian Gross ist nicht mehr Schalke-Trainer.

Foto: Swen Pförtner (Keystone)

Kaum jemand hatte wirklich Verständnis dafür, dass Christian Gross sich diese Aufgabe antat. Ende Dezember übernahm der 66-Jährige Schalke 04, den Tabellenletzten der Bundesliga. Dabei hatte er kurz zuvor im Sportpanorama seinen Rücktritt als Trainer verkündet, auch wenn er sich noch eine kleine Türe offenhielt.

Elf Spiele später ist Gross’ Aufgabe im Ruhrgebiet bereits wieder zu Ende. Schalke trennt sich gemäss Medienberichten nicht nur vom vierten Trainer in dieser Saison, sondern auch von Sportvorstand Jochen Schneider, Teammanger Sascha Riether und Athletik-Trainer Werner Leuthard, der auch schon beim FC Basel engagiert gewesen war.

Gross’ Punkteschnitt in Schalke: 0,45

Gross siegte in elf Spielen nur einmal. Immerhin verhinderte er mit diesem Sieg, dass die längste Serie ohne Sieg in der Bundesliga nicht an Schalke überging. Aber acht Niederlagen und durchschnittlich 0,45 Punkte pro Match waren viel zu wenig, um den Schalkern Hoffnung auf den Klassenerhalt zu machen.

Zuletzt sollen sich Spieler bei der Vereinsführung gegen den Trainer aufgelehnt haben. Der Club dementierte das. Doch die Freistellung von Christian Gross gibt der Geschichte einen neuen Geschmack.

Für Gross ist die Freistellung möglicherweise eine Erlösung. Nach sechs Meistertiteln und fünf Cupsiegen in der Schweiz sowie mehreren Pokalen in Afrika ist er nicht der Trainer, der den Abstieg des Traditionsverein in der Bundesliga auf dem Rasen miterleben muss.

saw

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