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Schaffhausen steht Kopf: Aufstiegskrimi vor ausverkauftem Haus

Jetzt ist in Schaffhausen doch noch eine Fussballeuphorie ausgebrochen! Während die Rivalen Winterthur und Aarau die meisten Fans der Challenge League mobilisieren, steht Leader FCS bisher bei einem Schnitt von knapp 900 Fans. Doch nun das: Der Aufstiegskrimi gegen Aarau ist mit 8222 Eintritten ausverkauft.

Noch nie sahen in der Munot-Stadt so viele Menschen ein Fussballspiel. 2017 waren beim Eröffnungsspiel in der neuen Arena 7727 Fans dabei, das alte Stadion Breite fasste nicht mehr als 7500 Zuschauer.

Rekordkulisse – was für ein Schluss-Knall in einer verrückten FCS-Saison. Denn die beginnt mit einem Schock. Trainer Murat Yakin (47) wechselt zur Nati. Der vermeintliche Nachfolger Artim Shaqiri (48) aus Nordmazedonien bekommt keine Arbeitsbewilligung.

Andermatt übernimmt als Notlösung

Doch der Schlamassel wird zum Glücksfall: Denn als Martin Andermatt (60) als Notlösung übernimmt und sein früherer Spieler Hakan Yakin (45) Co-Trainer auf Augenhöhe wird, kommt der Schaffhauser Express ins Rollen. In der Liga gehts von Rang 8 nach oben, überwintert wird auf Platz 4.

Captain Uran Bislimi sagt vor der Rückrunde: «Wir haben die beste Mannschaft der Liga!» Da schmunzeln die Gegner noch. Aber Schaffhausen verliert seit dem 1. März nie mehr und nutzt die Schwächephasen von Aarau und Winti gnadenlos aus. Im Februar stösst Altstar Raul Bobadilla (34) zum FCS, der Risikotransfer zahlt sich voll aus.

Dass sich das Team um Liga-Topskorer Joaquin Ardaiz (23) von Irritationen neben dem Platz nicht stören lässt, zeigt der Fansektor-Eklat im März. Präsident Roland Klein und die FCS-Fans streiten sich öffentlich, ob der Klub aus Spargründen den Fansektor schliessen soll oder nicht. Verrückt: Wenige Wochen danach ist dieser Sektor wie alle anderen ausverkauft. Schaffhausen steht Kopf und träumt von der Super League.

Doch mit welchem Trainer? Womöglich mit Hakan Yakin. Er sagte in den «Schaffhauser Nachrichten», dass er bei einer Aufnahme im kommenden Pro-Lizenz-Lehrgang ab Sommer irgendwo Cheftrainer sein möchte. Da läge der FCS auf der Hand.

Zumal Andermatt gemäss «Aargauer Zeitung» gekündigt wurde. Wie Klein sagt, nur deshalb, weil die Ligazugehörigkeit noch nicht klar sei, man werde nach Saisonende zusammensitzen. Das Budget wolle er im Oberhaus von rund 3 Mio. fast verdoppeln. Bei einem Sieg gegen Aarau kann Klein diese Planungen beschleunigen!

Dieci Challenge League

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