Switzerland

SCB-CEO Lüthi zum Wechsel von Raffainer: «Ob jemand gehen muss oder nicht, steht in den Sternen»

BLICK: Herr Lüthi, die ganze Hockey-Welt dachte, Chris McSorley käme. Jetzt ist es Raeto Raffainer. Weshalb?
Marc Lüthi: Wir sind auch aufgrund der Covid-Situation zum Schluss gekommen, dass wir sowohl die Kommerz- als auch die Sportabteilung stärken müssen. In beiden Bereichen lag die Verantwortung bisher bei Rolf Bachmann. Er machte einen super Job und hatte trotzdem zu wenig Zeit, um sich um alles kümmern zu können. Wir haben uns für Raeto entschieden, weil er der beste verfügbare Kandidat war.

Florence Schelling bleibt Sportchefin. Ihr Vorgänger Alex Chatelain steht derzeit als Assistent an der Bande. Mark Streit sitzt im Verwaltungsrat. Der ganze Apparat wirkt aufgeblasen. Wer muss gehen?
Ob jemand gehen muss oder nicht, steht völlig in den Sternen. Ich glaube es nicht. Die Organisation ist nicht aufgeblasen. Es geht darum, in den einzelnen Funktionen Verantwortliche zu haben. Raeto wird auf Stufe Geschäftsleitung den Gesamtsport verantworten. Vom Nachwuchs- bis zum Profisport. Wir müssen dafür sorgen, dass der Sport optimal aufgestellt ist. Wir haben nicht endlos Mittel zur Verfügung.

Was erhoffen Sie sich von Raffainer?
Einerseits soll er unsere Strategie umsetzen und die Durchlässigkeit vom Nachwuchs- zum Profisport fördern. Dann haben wir eine Sportchefin, die in ihrem ersten Jahr steht und mehr Support erhalten soll. Letztlich soll alles in sich greifen.

Was bedeutet die neu geschaffene Funktion für Schelling genau?
Grundsätzlich nichts. Ausser dass Florence nun einen Ansprechpartner hat, der sich nur um den Sport kümmern muss.

Wie liefen die Verhandlungen ab? Sind Sie auf Raffainer zugegangen?
Das ist eine interne Geschichte.

Weshalb haben Sie sich gegen McSorley entschieden?
Er wäre ein sehr valabler Kandidat gewesen. Raetos Vorteil ist, dass er die Zukunft ist.

Nimmt er Johan Lundskog als Trainer mit?
Das weiss ich Stand heute nicht. Wir werden sehen, gehen Schritt für Schritt.

Sie sprechen wie ein Bundesrat.
(lacht) Depp!

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