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Royales Katastrophenjahr: Familie macht sich «ernste Sorgen» um die Queen

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Das TV-Debakel von Sohn Prinz Andrew ist nur die Spitze des Eisbergs. Die zahlreichen royalen Skandale im Jahr 2019 zehren an Queen Elizabeth II mehr, als sie zugeben will.

1992 war ihr «Annus horribilis» – so überraschend ehrlich bezeichnete Queen Elizabeth II (93) ihr ganz persönliches Schreckensjahr. Damals trennte sich Sohn Andrew von seiner Frau Fergie, Tochter Anne liess sich von ihrem untreuen Mann Mark Phillips scheiden und kurz vor Jahresende musste auch noch das Eheaus von Charles und Diana bekannt gegeben werden. Der lateinische Ausdruck ist seither untrennbar mit der britischen Monarchin verbunden.

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2019 dürfte nun als Elizabeths zweites «Annus horribilis» in die Geschichte eingehen. Das prophezeien britische Medien nach dem jüngsten Rummel um Prinz Andrew (59). Sein TV-Interview am Wochenende zu den Missbrauchsvorwürfen ist der Höhepunkt einer langen Reihe von Skandalen, mit denen sich die britische Monarchin in diesem Jahr konfrontiert sah.

«Alle machen sich grosse Sorgen»

«Die Queen steht unter enormem Druck», sagt ein Royal-Insider zu «The Sun». «Sie sagt allen, dass es ihr gut gehe, weil sie das immer so macht. Aber sie ist 93, und es ist offensichtlich, dass das Ganze seinen Tribut fordert. Alle machen sich ernste Sorgen.»

Das Schreckensjahr der Königin nahm schon im Januar seinen Lauf, als Elizabeths Gatte einen Autounfall verursachte.

Januar

Prinz Philip baut Autounfall


Am 19. Januar teilte der Buckingham-Palast mit, dass Prinz Philip (98) in der Nähe des königlichen Landsitzes Sandringham mit einem Auto kollidiert sei. Der Ehemann von Königin Elizabeth sei unverletzt, jedoch «schockiert und erschüttert», hiess es damals.

Die 28-jährige Fahrerin des anderen Wagens musste ins Spital, ihr neun Monate altes Baby blieb unverletzt. Nur zwei Tage später wurde der Duke of Edinburgh erneut beim Autofahren fotografiert – ohne Gurt. Im Februar gab er seinen Führerschein ab.

August

Queen-Enkelin erhält Extrageld


Im Sommer deckte die «Daily Mail» auf, dass ein chinesischer Geschäftsmann Mitgliedern der Königsfamilie Hunderttausende Franken für den «Austausch von Ratschlägen» in Sachen Pferderennsport bezahlt hatte. Auch die Queen-Enkelin und Pferde-Expertin Zara Tindall (38) tauchte auf der Payroll auf: Allein sie soll einen Jahreslohn von 100'000 Franken erhalten haben. Zwar beging sie damit keine Straftat, die Steuer zahlende Bevölkerung war trotzdem empört.

Oktober

Zwischen den Prinzen-Brüdern kriselts


Ende Oktober machte es Prinz Harry (35) amtlich: Zwischen ihm und Bruder William (37) herrscht ein angespanntes Verhältnis. «Wir befinden uns momentan sicherlich auf getrennten Wegen», so Harry in der Doku über seine royale Südafrika-Reise. Es sei Teil der royalen Pflichten, unter grossem Druck zu stehen, weshalb unumgänglich sei, dass «Dinge passieren».

November

Prinz Andrew gibt «katastrophales» TV-Interview


Drei Monate nachdem der US-Milliardär und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden worden war, sprach Prinz Andrew erstmals öffentlich über die Freundschaft mit ihm. Ihm wird vorgeworfen, mit Epstein minderjährige Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Der Royal wies im Gespräch mit BBC sämtliche Anschuldigen von sich. Er könne sich nicht daran erinnern, sein vermeintliches Opfer –Virginia Giuffre (35) – jemals getroffen zu haben. Das gemeinsame Foto tat Andrew als Fälschung ab. Und an besagtem Abend, als es zum Sex mit der damals 17-Jährigen gekommen sein soll, sei er mit seiner Tochter Beatrice (31) Pizza essen gewesen. Kommentatoren bezeichneten das Interview als «katastrophal».

November

Harry und Meghan sagen Weihnachten ab


Es ist Tradition, dass die Royals sich zu Weihnachten in Sandringham treffen, um zusammen Heiligabend zu feiern. Auch Prinz Harry hat immer an den Festlichkeiten teilgenommen – bis auf eine Ausnahme im Jahr 2012, als er in Afghanistan einen Militäreinsatz hatte. In diesem Jahr brechen er und Meghan (38) mit der Tradition: Sie feiern mit Baby Archie bei Meghans Mutter Doria Ragland (63) in den USA, wie sie verlauten liessen.

Dabei sei es für Königin Elizabeth noch nie so wichtig gewesen, dass die Familie zu Weihnachten zusammenkomme. Zumal es eine ihrer letzten gemeinsamen Feiern sein könnte, so eine weitere royale Quelle zur «Sun». «Es ist deshalb ziemlich traurig, dass Harry und Meghan nicht da sein werden.»

(kfi)

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