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Rote Köpfe wegen Thuner Biketrail: Anwohner fühlen sich nicht ernst genommen

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Die wärmeren Temperaturen locken die Menschen in die Natur. So auch die Biker auf die umstrittene Strecke in Thun. Damit steigt das Konfliktpotenzial.

Impressionen von der Jump-Line auf dem Goldiwheel-Trail des Vereins Bikepark Thunersee.

Impressionen von der Jump-Line auf dem Goldiwheel-Trail des Vereins Bikepark Thunersee.

Foto: Roger Stalder

In den letzten Wochen ist es ruhig geblieben um die Bikestrecke von Goldiwil nach Thun in die untere Wart. Nun kündigt sich der Frühling an. Der damit verbundene Rummel auf dem Goldiwheel-Trail wird unweigerlich zu Konflikten führen, denn die Anwohner fühlen sich nach wie vor unverstanden. «Es war von Beginn weg der Wurm drin», sagt Ueli Siegenthaler. Er wohnt unweit des Trail-Endpunkts und ist einer der 31 Anwohner, die sich seit Anbeginn gegen die Auswüchse des Biketrails wehren.

«Es wurden grundsätzliche Fehler begangen.»

Ueli Siegenthaler, Anwohner der Bikstrecke

Er sei nicht per se Gegner einer Strecke, «aber es müssen klare Regeln gelten», sagt Siegenthaler. Es könne nicht sein, dass rechtsstaatliche Prinzipien einfach umgangen werden. Er spricht damit die fehlerhafte Baupublikation der Strecke an. Für ihn und seine Mitstreiter ist die Sache nicht mit einem Schreibfehler des Regierungsstatthalters abgetan. Dieser hatte zugegeben, eine Parzelle in der Baupublikation falsch beschriftet zu haben. Unterdessen hat er deswegen das Baugesuch für den letzten Teil der Strecke erneut publiziert.

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