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Reto Suri: So lebt es sich in Lugano mit dem Messer am Hals

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Im Januar schon Playoff, jeder Punkt kann entscheidend sein. So ergeht es derzeit dem HC Lugano und seinem Stürmer Reto Suri im Strichkampf.

Für den 30-Jährigen ist es eine Situation, die er schon länger nicht mehr erlebt hat, denn in den letzten Jahren spielte er noch für den EV Zug – und mit diesem jeweils an der Spitze mit. Nun aber kämpft er mit Lugano ums sportliche Überleben. «So ein grosser Unterschied ist das gar nicht. Es ist einfach eine andere Perspektive», findet Suri, «am Strich brauchst du die Punkte, weil du unbedingt ins Playoff willst. Wenn du oben bist, willst du sie genauso, um so weit oben wie möglich zu bleiben.»

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Lugano liegt zurzeit nur auf Rang 9. Abseits der Playoff-Ränge also. Ein weiterer Nachteil: Von allen Strichteams haben die Tessiner am meisten Partien (39) absolviert. Doch zuletzt liessen die Tessiner mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen die ZSC Lions aufhorchen. «Nach dem Dämpfer am Tag zuvor mit der Niederlage gegen die SCL Tigers war das enorm wichtig», sagt Suri über den Erfolg vom Samstag.

Am Dienstag empfangen die Luganesi Schlusslicht Rapperswil-Jona. Ein weiterer Dreier ist in ihrer Situation Pflicht – das weiss auch Suri. «Egal gegen wen wir spielen, für uns ist momentan jedes Spiel ein grosses. Seit Weihnachten haben wir das Messer am Hals und nur noch Playoff-Partien, in denen wir einen Weg finden müssen, sie zu gewinnen – egal wie», sagt er. Seine persönliche Stimmung bezeichnet der Routinier trotz der angespannten Lage als gut. Und als Grund dafür gibt Suri an: «Wenn wir auf dem Weg weiterfahren, den wir 2020 eingeschlagen haben, dann werden wir die benötigten Punkte garantiert holen!»

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