Switzerland

Republikaner legen Bericht gegen Bidens Sohn vor: Interessenskonflikte «problematisch»

Hunter Biden und seine möglichen Interessenkonflikte erneut im Fokus der Republikaner. Bild: sda

Republikaner legen Bericht gegen Bidens Sohn vor: Interessenskonflikte «problematisch»

Rund sechs Wochen vor der US-Wahl versuchen die Republikaner, den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden erneut wegen der früheren Tätigkeit seines Sohns in der Ukraine anzugreifen.

Die Mitgliedschaft von Hunter Biden im Aufsichtsrat des Gaskonzerns Burisma zwischen 2014 und 2019 sorgt in den Reihen der Republikaner seit längerem für Vorwürfe gegen Biden, der bis 2017 US-Vizepräsident unter Barack Obama war.

In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht von zwei Ausschüssen im US-Senat schreiben die Republikaner nun, dass zwei Beamten der Obama-Regierung Hunter Bidens Tätigkeit wegen eines potenziellen Interessenskonflikts problematisch erschienen sei.

Das Büro des Vizepräsidenten und Beamte des Aussenministeriums hätten von diesen Bedenken gewusst, sie aber ignoriert, schreiben die Republikaner. Es sei dagegen nicht klar, in welchem Ausmass Hunter Bidens Rolle bei Burisma die Politik der USA gegenüber der Ukraine beeinflusst habe.

Der 87 Seiten lange Bericht geht auch auf Finanztransaktionen Hunter Bidens ein, die der Senator Ron Johnson auf Twitter als «bedenklich» bezeichnete, sowie auf Reisen des Sohns des Ex-Vizepräsidenten unter dem Schutz des Secret Service.

Konflikt zwischen Rivalen

US-Präsident Donald Trump hat Biden wiederholt vorgeworfen, sein Amt genutzt zu haben, um zu versuchen, seinen Sohn vor der ukrainischen Justiz zu schützen. Dazu wollte Trump Ermittlungen in der Ukraine erreichen. Der Konflikt brachte schliesslich ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ins Rollen, das im Februar mit einem Freispruch im Senat endete.

Trumps Verteidiger argumentierten damals, Hunter Bidens Rolle im Aufsichtsrat von Burisma sei ein klarer Interessenskonflikt gewesen. Biden war damals federführend für die US-Politik gegenüber der Ukraine verantwortlich.

Die Demokraten hatten die Untersuchungen der Republikaner im Senat heftig kritisiert und ihnen unter anderem vorgeworfen, in der Corona-Pandemie wertvolle Zeit und Steuergelder zu verschwenden, um den politischen Gegnern des Präsidenten zu schaden. (sda/dpa)

Die wichtigsten Termine bis zu den US-Wahlen

Highlights von Bidens kämpferischer Rede gegen Trump

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Trump-Rede gibt dem CNN-Faktenchecker endgültig den Rest

Mehr als 20 Mal hat der US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede zu dessen Nomination als republikanischer Präsidentschaftskandidat für die Wahlen am 3. November 2020 gelogen. Das sagt der CNN-Faktenchecker Daniel Dale. In dem etwas mehr als drei Minuten dauernden Ausschnitt vergleicht Dale einige Aussagen des Präsidenten mit der Wahrheit und kann sich selbst kaum stoppen.

«Dieser Präsident ist ein Serienlügner», sagt Dale zu Beginn des Videos. Danach folgte seine Analyse. Nachfolgend …

Link zum Artikel

Football news:

Eugene Giner: ich sehe Keinen Sinn, Messi in die RPL einzuladen. Lassen Sie uns zuerst die Liga auf dem Niveau von mindestens Spanien machen
Piqué hat in Barcelona bis zum Saisonende eine gehaltsminderung von 50 Prozent vereinbart
Der ehemalige Verteidiger von Rostow Bashtush wechselte von Lazio Rom zum saudischen Al-Ain
Schwartz über Dynamo: der Eindruck vom Trainingsgelände ist ausgezeichnet
Stürmer Metz Gyan ist im September bester Spieler der 1.Liga. Er ist der Anführer des Torschützenkönigs, Ibrahim nyan, der im September vom französischen Fußball-Verband (UNFP) zum besten Spieler der Liga 1 gewählt wurde
Miranchuk ist fähig, in fast jedem Klub der Welt zu spielen. Ex-Mittelfeldspieler Loko Drozdov über den Neuling Atalanta
Bale über den Startschuss für Tottenham: Ich bin noch nicht ganz fertig. Der Waliser Stand nach seiner Rückkehr zu Real Madrid erstmals in der Startelf