Switzerland

Renzetti sucht Klub-Käufer: Was läuft da zwischen Lugano und Bernhard Heusler?

Mittlerweile ist der FC Lugano ein echter Ladenhüter. Präsident Angelo Renzetti versucht seit Jahren, einen Käufer für den Tessiner Klub aufzutreiben. Doch immer wieder sind Übernahmen gescheitert.

Aber nun scheint Renzetti auf der Zielgeraden zu sein. Er skizziert am Sonntag bei RSI drei Szenarien für die Lugano-Zukunft. Das erste: Es bleibt alles beim alten. Nummer zwei und drei sind zwei ernsthafte Interessenten. Bei einem soll sogar ein Konsortium um Ex-Basel-Präsident Bernhard Heusler dahinter stecken.

Als Berater am Verhandlungstisch

Nach Blick-Informationen hat Heusler aber keine Übernahme-Ambitionen, sondern es ist das Beraterunternehmen HWH, das involviert ist. Die von Heusler mitgegründete Agentur berät einen der beiden Kaufinteressenten.

Da Renzetti selber den Sachverhalt am Fernsehen missverständlich schilderte, erklärt sich der Klub-Boss am Montag in einer Mitteilung auf der Website: «Ich respektiere den ehemaligen Präsidenten von Basel sehr, nicht nur wegen der grossen Erfolge im Schweizer Fussball. Ich habe ihn nur erwähnt, um die Seriosität der Sache zu unterstreichen.»

Mini-Lizenz wird vorbereitet

Beim von HWH beratenen Interessenten gehts aber offenbar um 100% der Lugano-Aktien – da neben Mehrheitsaktionär Renzetti auch der Russe Leonid Novoselskyi 40% besitzt, sind weitere Verhandlungen nötig.

Ob deshalb der andere Käufer das Rennen macht? Renzetti: «Wir sind in einem weit fortgeschrittenen Stadium.» Es werden bereits die wegen der sogenannten Mini-Lizenz nötigen Unterlagen zusammengestellt, um die Liga vom Besitzerwechsel zu informieren.

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