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Real Madrid spät bestraft +++ Vaduz kann GC nicht distanzieren

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Real Madrid spät bestraft +++ Vaduz kann GC nicht distanzieren

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Real Madrid mit spätem Frust

Real Madrid besitzt nur noch einen Punkt Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Barcelona. Nach vier Siegen in Folge reichte es in der 24. Runde gegen Celta Vigo

Die Madrider gerieten gegen die abstiegsgefährdeten Gäste früh durch einen Treffer des Russen Fedor Smolow in Rückstand. Nach der Pause sorgten Toni Kroos und Sergio Ramos mit einem Foulpenalty bis zur 65. Minute für die zwischenzeitliche Wende. Doch Celta schlug in der 86. Minute durch Santi Mina nochmals zu.


Tore:

ZSC Lions rücken Zug auf die Pelle

Die ZSC LionsBiel die (kleine) Chance auf den Qualifikationssieg. Innerhalb von fünf Tagen gewannen die Lions gegen alle Berner Klubs. Auf den Auswärtssieg vom letzten Dienstag in BernEHC Biel. Dank der perfekten «Berner Woche» näherten sich die ZSC Lions Leader Zug wieder bis auf drei Punkte an.

Die ZSC Lions reagierten mit Vehemenz auf einen frühen Rückstand und liessen sich auch durch den 2:2-Ausgleich Biels nicht mehr aus dem Konzept werfen. Innerhalb von fünf Minuten erzielten die Schweden Marcus Krüger und Fredrik Pettersson im zweiten Abschnitt die siegbringenden Goals vom 2:2 zum 4:2. Pettersson stellte mit dem 5:2 im dritten Abschnitt den Sieg sicher.


9807 Zuschauer. - SR Kaukokari/Wiegand, Altmann/Kaderli.
Tore: 6. Ullström (Rantakari/Ausschluss Chris Baltisberger) 0:1. 9. Diem (Trutmann, Simic) 1:1. 12. Suter (Roe, Noreau/Ausschlüsse Rantakari, Paupe; Krüger) 2:1. 17. Hügli (Fuchs, Brunner/Ausschluss Trutmann) 2:2. 33. Krüger (Bodenmann, Trutmann) 3:2. 38. Pettersson (Sigrist) 4:2. 44. Pettersson (Roe/Ausschluss Ullström) 5:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 3mal 2 plus 5 Minuten (Ullström) plus Spieldauer (Ullström) gegen Biel. (pre/sda)

Vaduz kann GC nicht distanzieren

Der FC Vaduz hätte in der 22. Runde der Challenge den 2. Platz absichern können. Die Vaduzer kamen im Heimspiel gegen Schlusslicht Chiasso Mario Frick war das magere Ergebnis ein unvermuteter Rückschlag nach drei Siegen am Stück zu Beginn der Rückrunde. Im Kampf um den 2. Platz, der am Schluss zur Teilnahme an der Barrage führen wird, liegen Vaduz, Kriens und die Grasshoppers nunmehr knapp beisammen.

Auch Winterthur mit fünf Punkten Rückstand auf Vaduz könnte später noch mitreden. Der FCW siegte am Sonntag daheim gegen Lausanne-Ouchy durch ein frühes, sehenswertes Tor von Luka SliskovicLausanne-Sports. Die Waadtländer besiegten Aarau dank einem Tor von Noah Loosli Mitte der zweiten Halbzeit 1:0 und bauten ihren Vorsprung 14 Runden vor Schluss auf 13 Punkte aus. (sda)

Cologna arbeitet sich in die Top 10 vor

Dario Cologna stiess in der zweiten Etappe der Ski Tour 2020 in die Top 10 vor. Der Bündner, in Östersund als Nummer 19 zur Verfolgung in der klassischen Technik gestartet, erreichte das Ziel als Zehnter.Der Rückstand im Gesamtklassement auf den neuen Leader Paal Golberg blieb mit knapp einer Minute konstant. Auch Roman Furger zeigte im strömenden Regen ein starkes Rennen und lief wenige Sekunden hinter Cologna als 13. im Ziel ein.

Der eigentliche Sieger des Tages hiess Alexander Bolschunow. Der Weltcup-Leader aus Russland machte sein Handicap von 20 Sekunden problemlos wett und ist nun praktisch zeitgleich mit Golberg Zweiter. Der Norweger Johannes Hösflot Klaebo hingegen kommt mit über 2 Minuten Rückstand nicht mehr für den Overall-Sieg in Frage. (pre/sda)

Bild: EPA

Aita Gasparin erneut in den Top 10

Aita Gasparin verteidigt an der Biathlon-WM in Antholz in der Verfolgung ihren 10. Rang aus dem Sprint erfolgreich. Die jüngste der Gasparin-Schwestern liess sich bloss eine Strafrunde zu Schulden kommen und lief erneut als Zehnte ein. Noch besser machte es in ihrem Rücken Elisa Gasparin. Sie traf sogar alle 20 Scheiben und stiess von Startplatz 50 noch auf Position 16 vor. Insgesamt räumten nur zwei Läuferinnen alle Scheiben ab. Die Olympia-Zweite Selina Gasparin wurde 40.

Lena Häcki, der eigentliche Schweizer Trumpf, hatte die Qualifikation für die Verfolgung mit einem völlig missratenen Sprint verpasst. Ausgerechnet die Lokalmatadorin Dorothea Wierer, das Poster-Girl der Titelkämpfe, gewann Gold. Die Sprint-Siegerin Marte Olsbu Röiseland aus Norwegen, die mit einer halben Minute Vorsprung auf die ärgsten Konkurrentinnen gestartet war, lief nach drei Strafrunden hinter Denise Herrmann aus Deutschland zu Bronze. (pre/sda)

Küng im Final von Hua Hin gestoppt

Leonie Küng (19) wurde am WTA-Turnier in Hua Hin (Thailand) im Final gestoppt. Leonie Küng unterlag der Polin Magda Linette (WTA 42) in 77 Minuten 3:6, 2:6. Die 28-jährige Polin dominierte den Final. Sie erspielte sich früh erste Breakmöglichkeiten, schaffte den ersten Aufschlagdurchbruch zum 4:2 im ersten Satz und zog auch im zweiten Durchgang sogleich auf 2:0 und 5:1 davon. Küng erspielte sich bloss einen Breakball. Sie nützte ihn nicht, und statt 2:2 im zweiten Satz stand es acht Minuten später 1:5.

Dass sie im Endspiel chancenlos blieb, wird Leonie Küng kaum lange Zeit beschäftigen. Die 19-Jährige aus Beringen bei Schaffhausen erlebte die sportlich beste Woche ihrer Karriere, nachdem sie vor zehn Monaten wegen Krankheiten (Pfeiffersches Drüsenfieber, Borreliose-Infekt) sogar um die Karriere hatte bangen müssen. In der Weltrangliste wird sie sich dank ihres Finalvorstosses als Qualifikantin von Platz 283 auf Position 155 verbessern. (pre/sda)

Nun steckt auch Ammann im Tief

Bei den Schweizer Skispringern steckt derzeit der Wurm drin. Nachdem der WM-Dritte Killian Peier in ein sportliches Tief gefallen war und den Weltcup-Tross zugunsten von Trainingseinheiten verlassen hat, musste nun auch Simon Ammann beim Skiflug-Wochenende am Kulm in Tauplitz eine herbe Niederlage einstecken. Der Toggenburger scheiterte am Sonntag in der Qualifikation, am Samstag war es ihm mit dem Verpassen des Finaldurchgangs nicht viel besser ergangen.

Stefan Kraft feierte am Sonntag seinen ersten Weltcupsieg auf heimischem Boden. Der Sieg für den Österreicher kam auf Grund der Wertung des ersten Umgangs zustande. Der Finaldurchgang musste nach 27 von 30 Springern wegen zu starker Winde abgebrochen werden. (pre/sda)

Bild: EPA

Buemi in Mexiko City Dritter

Sébastien Buemi schafft es im 4. Saisonrennen der Formel E erstmals aufs Podest. Der Romand wird in Mexiko City hinter dem Neuseeländer Mitch Evans und dem Portugiesen Antonio Félix da Costa Dritter.

Für Buemi waren es in seinem Nissan nach drei «Nullern» die ersten Punkte in der laufenden Meisterschaft. Mit Edoardo Mortara schaffte es ein zweiter Schweizer in die Top 10. Der italienisch-schweizerische Doppelbürger wurde Achter. Neel Jani (14.) und Nico Müller, der das Rennen auf Platz 6 liegend nach einem Unfall früh aufgeben musste, verpassten auch im vierten Anlauf die Punkteränge.

Für Evans war es der zweite Sieg in der Rennserie für elektrobetriebene Autos. Der 25-jährige Neuseeländer übernahm damit in der Gesamtwertung die Führung. Buemi belegt den 13. Gesamtrang, direkt hinter dem letztjährigen Champion Jean-Eric Vergne. Der Franzose beendete das Rennen in Mexiko hinter Buemi als Vierter. (mim/sda)

Atalanta distanziert die AS Roma weiter

Atalanta Bergamo hat seine Ausgangslage für eine zweite Teilnahme an der Champions League weiter verbessert. Die Mannschaft mit dem Schweizer Remo Freuler AS Roma. Bergamo, das am Mittwoch im Achtelfinal der Champions League auf Valencia trifft, hat nun sechs Punkte Vorsprung auf die fünftplatzierten Römer.

Atalanta sorgte in der Startviertelstunde der zweiten Halbzeit für die Entscheidung. Der argentinische Verteidiger José PalominoEdin Dzeko verschuldet hatte, erzielte nach Kopfball-Vorlage des Ex-FCZlers Berat Djimsiti Mario Pasalic mit einem sehenswerten Schlenzer den Sieg. Der Kroate war erst 19 Sekunden zuvor eingewechselt worden.


Tore:
Bemerkungen: Atalanta Bergamo mit Freuler. (pre/sda)

Kloten trotz Niederlage Quali-Sieger

Die Qualifikation in der Eishockey-Swiss-League endete mit einem Foto-Finish. Kloten beendete die Qualifikation auf Platz 1, obwohl es das letzte Spiel bei ThurgauAjoie

In den Viertelfinals kommt es zu Derbys: Qualifikationssieger Kloten trifft auf die GCK Lions, die erstmals seit 2013 in den Playoffs mit dabei sind. Der HC Ajoie aus dem Jura bekommt es mit dem HC La Chaux-de-Fonds aus dem Neuenburger Jura zu tun. Der EHC Olten trifft auf Titelhalter SC Langenthal im Mittelland-Derby. Nur die Serie zwischen Visp und Thurgau kann nicht als Derby bezeichnet werden. (pre/sda)

PSG blamiert sich beinahe in Amiens

Die Hauptprobe auf den Champions-League-Achtelfinal gegen Dortmund am Dienstag verlief für Paris Saint-Germain nicht wunschgemäss. Der Leader der Ligue 1 machte aus einem 0:3 ein 4:3, musste sich nach einem weiteren Gegentreffer in der Nachspielzeit aber doch mit einem Punkt zufrieden geben.

Amiens ging in den ersten 40 Minuten mit 3:0 in Führung. Dabei brillierte die frühere französische Nachwuchshoffnung Gaël Kakuta mit einem Tor und zwei Assists. Danach steigerte sich PSG, das beim Vorletzten auf Kylian Mbappé und Neymar verzichtete. Zwischen der 45. und 65. Minute war die Mannschaft von Thomas Tuchel dreimal nach einem Eckball erfolgreich, zweimal durch den 17-jährigen Nianzou Kouassi Mauro Icardi eine Viertelstunde vor Schluss. Doch den Schlusspunkt setzten die Gastgeber durch Sehrou Guirassy

Der PSG-Wahnsinn in Amiens.

Barça zittert sich gegen Getafe zum Sieg

Der FC Barcelona gewinnt das Spitzenspiel der spanischen Meisterschaft gegen das überraschende GetafeReal Madrid auf, das seine Partie der 24. Runde gegen Celta Vigo erst am Sonntag bestreitet. Barcelona erzielt die Treffer zur 2:0-Führung in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit durch Antoine Griezmann und Sergi Roberto.

Der im Sommer von Atlético Madrid gekommene Griezmann trifft in der Meisterschaft zum ersten Mal seit dem 21. Dezember. Der Franzose profitiert von einem schönen Zuspiel von Lionel Messi. Getafe, das in der 66. Minute den Anschlusstreffer erzielt, hatte vor dem Gastspiel in Barcelona sieben seiner neun Meisterschaftspartien gewonnen und erwies sich auch in Barcelona als hartnäckiger Gegner.


80'409 Zuschauer.
Tore:

Cologna nicht in Olympia-Form

Auf den Tag genau 10 Jahre nach seinem ersten Olympiasieg erreichte Dario Cologna in derselben Disziplin über 15 km Skating mit Einzelstart zum Auftakt der Ski Tour 2020 in Östersund den 19. Rang. Der Bündner büsste in Schwedens Biathlon-Hochburg 57 Sekunden auf Sjur Röthe ein. Cologna war mit der für sein Potenzial mässigen Leistung bloss zweitbester Schweizer. Unmittelbar vor ihm klassierte sich Roman Furger.

«Ich habe mich nicht so super gefühlt. Die Beine waren schwer», sagte Cologna gegenüber «SRF Sport». Er hoffe, dass die Form nach der langen Wettkampf-Pause im Verlauf der Tour noch ansteigen werde. Die eine Minute Rückstand für die Verfolgung vom Sonntag bildet eine beträchtliche Hypothek. Diese erklärt sich durch den offensichtlichen Materialvorteil der Norweger, die einen Vierfachsieg feierten. (pre/sda)

Bild: KEYSTONE

Duplantis verbessert eigenen Weltrekord um einen Zentimeter

Der schwedische Stabhochspringer Armand Duplantis hat erneut einen Weltrekord aufgestellt. An einem Hallenmeeting in Glasgow verbesserte der 20-Jährige seine eigene Bestmarke um einen Zentimeter auf 6,18 m. Die 6,17 m hatte Duplantis erst vor einer Woche im polnischen Torun übersprungen. Zuvor hatte der Franzose Renaud Lavillenie sechs Jahre lang mit 6,16 m den Weltrekord gehalten. (pre/sda)

Duplantis' Sprung über 6,18 Meter. Video: streamable

Loginow überraschend Sprint-Weltmeister

Alexander Loginow wird an der Biathlon-WM in Antholz unerwartet Weltmeister im Sprint. Der Russe hatte einen Vorsprung von 6,5 Sekunden auf den Franzosen Quentin Fillon Maillet, der wegen einer Strafrunde 150 m absolvierte. Martin Fourcade holte Bronze, Johannes Thingnes Bö hätte mit einem makellosen Schiessen in den Kampf um Gold eingreifen können, aber die erste Scheibe fiel nicht. Letztlich wurde er hinter seinem Bruder Tarjei Fünfter.

Der in der Loipe starke Serafin Wiestner vergab ein gutes Resultat mit vier Fehlern im Stehend-Anschlag. Nach dem Liegendschiessen hatte er noch an Position 8 gelegen. Somit reihte er sich in die Serie der enttäuschenden Resultate der Schweizer Männer ein. Bester war Mario Dolder als 38., Benjamin Weger wurde 51., Wiestner 54. Der Rückstand in der Verfolgung vom Sonntag wird für alle über zwei Minuten betragen. (pre/sda)

Johaug killt die Spannung in Östersund

Therese Johaug dominierte den Auftakt der Ski Tour 2020 im schwedischen Östersund. Mit 45 und mehr Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz im Rennen über 10 km Skating mit Einzelstart nahm die Seriensiegerin bereits die Spannung aus dem Mehretappen-Rennen. Die Service-Leute des norwegischen Teams fanden offenbar die beste Lösung zur Präparation der Ski. Sie verhalfen fünf ihrer Läuferinnen zu einem Top-6-Resultat.

Nadine Fähndrich verpasste die angepeilte Klassierung in den Top 20. Die Luzernerin erreichte mit zwei Minuten Rückstand Platz 30, Laurien van der Graaff wurde 38. Die Ski Tour 2020 ist ein schwedisch-norwegisches Pendant zur Tour de Ski. Da heuer keine Titelkämpfe anstehen, wird die Saison für ein zweites grosses Etappenrennen genutzt. In neun Tagen stehen sechs Etappen auf dem Programm. (pre/sda)

Bild: AP

NHL-Routinier Bouwmeester mit Defibrillator unterwegs

NHL-Routinier Jay Bouwmeester von den St. Louis Blues hat drei Tage nach seinem Kollaps in der NHL-Partie in Anaheim einen Defibrillator implantiert bekommen. Der 36-jährige Verteidiger des Stanley-Cup-Siegers war am Dienstag während des Spiels gegen die Anaheim Ducks auf der Bank zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Daraufhin wurde die Partie abgebrochen.

Der Defibrillator soll im Notfall Bouwmeesters normalen Herzschlagrhythmus wiederherstellen. Noch befindet sich der Verteidiger zur Behandlung in einem Spital in Anaheim. Bouwmeester hat schon über 1300 NHL-Spiele in den Beinen. Als Stanley-Cup-Sieger, zweifacher Weltmeister und Olympiasieger gehört der Kanadier als einer von insgesamt 29 Spieler zum sogenannten «Triple Gold Club». (sda)

NHL-Routinier Bouwmeester. Bild: AP

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