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Rasen sind in den USA mehr als nur ein Statussymbol. Nun droht die Trockenheit sie zu zerstören

Rasen bedecken in den USA eine Fläche, die der Grösse des Gliedstaats Texas entspricht. In Las Vegas sind die Einwohner wegen der Dürre nun dazu verpflichtet worden, ihre Rasen abzubauen. Das tut weh, denn für die Amerikaner ist der Rasen fast schon eine Erweiterung ihres Selbst.

Der elfjährige Frank Giaccio hatte den damaligen Präsidenten Donald Trump darum gebeten, den Rasen des Weissen Hauses mähen zu dürfen. Der Junge war laut dem Fotografen so konzentriert und der Rasenmäher so laut, dass er Trump nicht hörte, der ihn überraschen wollte.

Der elfjährige Frank Giaccio hatte den damaligen Präsidenten Donald Trump darum gebeten, den Rasen des Weissen Hauses mähen zu dürfen. Der Junge war laut dem Fotografen so konzentriert und der Rasenmäher so laut, dass er Trump nicht hörte, der ihn überraschen wollte.

Carlos Barria / Reuters

Wegen der jahrelangen Dürre hat der Gliedstaat Nevada im Südwesten der USA vergangenes Jahr ein Gesetz erlassen, das «unnötige» Rasenflächen verbietet. Betroffen ist vor allem Las Vegas, wo jeder Hausbesitzer, der etwas auf sich hält, sein Heim mit einem grünen Rasen krönt. Aber ein Rasen in so einer heissen Gegend muss täglich gesprenkelt werden, und Wasser ist Mangelware. Der Colorado River und der Lake Mead, von dem Las Vegas das Wasser bezieht, trocknen aus. Mit dem Gesetz, das nun zunehmend angewendet wird, werden Hausbesitzer aufgefordert, ihre Rasenflächen durch Pflanzen zu ersetzen, die der umliegenden Mojave-Wüste angepasst sind und wenig Wasser brauchen.