Switzerland

Rad-Legende Rominger erinnert sich an Giro-Sieg 1995: «Ich trank jeden Abend Wein»

Ist es wirklich schon so lange her? Am 4. Juni 1995 wurde Tony Rominger (60) zum bislang letzten Schweizer Giro-Sieger gekürt. «Ich hätte gerne einen Nachfolger», sagt der Zuger im Wissen, dass er auch 26 Jahre später nicht abgelöst werden wird. «Aber die jungen Schweizer machen mir Freude. Und ich bin sehr gespannt, was Gino Mäder zeigen wird, ich traue ihm künftig viel zu», so Rominger.

Den Start zum 104. Giro wird Rominger (122 Profi-Siege) jedenfalls nicht verpassen. «Wenn es möglich ist, schaue ich jedes Rennen am TV an», sagt er. Momentan hat der vierfache Schweizer Sportler des Jahres (1989, 1992–1994) mehr Zeit dafür, als ihm lieb ist. Mit seinem Kollegen Max Hürzeler – er war ebenfalls Radprofi – organisiert er Velo-Reisen. «Wegen Corona mussten wir viel annullieren. Darum plane ich momentan eine Tour im Jura mit 50 Personen.»

«Ich war ein Alphatier»

Rominger selbst wird dann auch in die Pedale treten. Allerdings nicht mehr mit jener Wucht, mit dem er 1995 den Giro beherrschte. Damals übernahm er schon am zweiten Tag das Leadertrikot und gab es nicht mehr her. 19 Tage in Rosa, drei Etappensiege und der Gesamtsieg – Rominger wurde endlich auch in Italien zum Star. «Dabei hatten wir in den drei Wochen mit Sauwetter zu kämpfen», erinnert er sich.

Tatsächlich bremsten Regen, Kälte und Schnee den Zeitfahr-König in der letzten Giro-Woche fast noch aus. «Aber ich war ein Alphatier, wollte unbedingt gewinnen. Um mich besser zu erholen, gab ich keine Interviews mehr und zahlte dafür täglich 200 Franken Busse. Es war ein Skandal, aber das war mir egal», sagt er schmunzelnd.

Er war nie mehr der Alte

Fix und fertig war Rominger am 4. Juni trotzdem, als er in der Mailänder Scala geehrt wurde. «Ich habe so gelitten wie nie zuvor und nie mehr danach. Es waren brutale Schmerzen. Ich hängte noch zwei Jahre an, aber so gut wie damals war ich nie mehr.»

Man merkt: Rominger erzählt gerne über jene drei mythischen Wochen. «Ich erfüllte mir einen Traum», sagt er. Auch an die Abende im Hotel erinnert er sich gerne zurück. «Wir tranken jeden Abend ein oder zwei Gläser Wein. Das gehörte dazu. Heute ist das undenkbar.»

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