Switzerland

Prozess um Menschenschmuggel: Waren die Transporte gar nicht widerrechtlich?

Die Verteidigerin des mutmasslichen Organisators fordert einen Freispruch. Die Anwälte der anderen Beschuldigten plädieren auf bedingte Strafen.

Der Grenzübergang in Camedo war am Schluss der Favorit der Menschenschmuggler.

Der Grenzübergang in Camedo war am Schluss der Favorit der Menschenschmuggler.

Foto: Sara Solcà (Ti-Press)

Die Vorwürfe wiegen schwer. Drei Männer aus der Region Bern, Kurden aus dem Irak und Syrien, sollen zwischen August 2018 und April 2019 Transporte organisiert haben, um Landsleute illegal von Norditalien meist nach Deutschland zu bringen. In rund 25 Fahrten sollen sie bis zu 90 Personen transportiert haben. Diese Woche müssen sie sich vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland verantworten.

Der Staatsanwalt fordert in diesem umfangreichen Fall von Menschenschmuggel für die drei Beschuldigten unbedingte Gefängnisstrafen zwischen 19 und 36 Monaten sowie Landesverweise von 8 respektive 9 Jahren. Sie seien in unterschiedlichen Rollen Teil eines Netzwerks gewesen und hätten sich auf dem Buckel der Ärmsten bereichert. Es liege eine qualifizierte Widerhandlung gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz vor.

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