Switzerland

Prozess um Menschenschmuggel: Gefängnisstrafen und Landesverweise für die Schlepper

Das Regionalgericht hat drei Kurden zu Haftstrafen verurteilt. Sie transportierten Dutzende Landsleute illegal durch die Schweiz nach Deutschland.

Der Grenzübergang bei Ponte Tresa wurde von den Schleppern mehrfach passiert.

Der Grenzübergang bei Ponte Tresa wurde von den Schleppern mehrfach passiert.

Foto: Keystone/Karl Mathis

Der Staatsanwalt brauchte in seinem Plädoyer am Montag harte Worte. Er sprach von einem skrupellosen Netzwerk, das sich auf dem Buckel von mausarmen Leuten bereichert habe. Ganz so extrem taxierte das Regionalgericht Bern-Mittelland den Menschenschmuggel nicht, den es in dieser Woche zu beurteilen hatte. Entsprechend fielen die Strafen milder aus als vom Staatsanwalt beantragt. Gerade bei der Frage des bedingten Vollzugs war das Gericht «eher grosszügig», wie es der Gerichtspräsident formulierte.

In rund 25 Fahrten hatte die drei Beschuldigten mehrere Dutzend Landsleute von Norditalien durch die Schweiz nach Deutschland geführt. Der Richter machte in der Urteilsbegründung klar, dass das Trio nicht nur aus «altruistischen» Motiven gehandelt hatte. Es agierte als Bande. «Sie wollten damit Geld verdienen oder Schulden abbauen.» Wobei offen bleibe, wie viel die geschleppten Personen effektiv für die Transporte bezahlen mussten.

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