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Proteste in Bangkok: Auf der Spur des Geldes

Die thailändische Protestbewegung fordert Rechenschaft über das Vermögen des Königshauses. Den Anführern der Demonstrationen drohen nun Anklagen wegen Majestätsbeleidigung. Noch lassen sie sich davon nicht aufhalten.

30 bis 40 Milliarden Vermögen: Thailands König Maha Vajiralongkorn und Königin Suthida winken in Bangkok ihren Unterstützern zu.

30 bis 40 Milliarden Vermögen: Thailands König Maha Vajiralongkorn und Königin Suthida winken in Bangkok ihren Unterstützern zu.

Foto: Wason Wanichakorn (AP/Keystone)

Nun geht es ums Geld. Die Demonstranten in Bangkok nehmen die Finanzen des Königs ins Visier. Am Mittwoch wollten sie eigentlich zum Gebäude des Crown Property Bureau (CPB) marschieren, das ist der Ort, wo das Vermögen des Monarchen verwaltet wird. Doch hatten staatliche Einsatzkräfte das Areal grossflächig abgeschirmt, sodass die protestierende Jugend sich umorientierte und Richtung Siam Commercial Bank loszog, das älteste Kreditinstitut Thailands, an dem auch der König Anteile hält.

Bis zum Abend sammelten sich mehrere Tausend Menschen, zu Gewalt kam es zunächst nicht. Eine Regierungssprecherin erklärte, man sei offen für die Rechte und Freiheiten der Leute, «trotz vieler unkluger Äusserungen, welche die Mehrheit beleidigen». Damit spielte sie auf kritische Aussagen gegen die Monarchie an, wie sie nun aus Kreisen der Jugend laut werden.

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