Switzerland

Produktion wegen Coronavirus lahmgelegt: Jetzt gehen uns auch noch die Kondome aus!

Erst war Desinfektionsmittel knapp, dann gingen die Hygienemasken aus. Nun wirkt sich die Coronakrise auch auf das Liebesleben aus. Weltweit drohen Kondome zur Mangelware zu werden, wie «Le Parisien» berichtet.

Der Grund dafür liegt in Asien, wo ein Grossteil der Gummi hergestellt wird. So schliessen etwa in Malaysia, dem Marktführer bei der Herstellung von Präservativen, jedes fünfte Kondom kommt von dort, alle Firmen. Oder arbeiten aus Angst vor einer Ausbreitung der Pandemie nur noch mit reduziertem Personal.

100 Millionen Kondome weniger

Karex Berhad etwa, der grösste Hersteller des Landes, hat letzte Woche 100 Millionen Pariser weniger produziert als in einer normalen Woche. Immerhin: Die Firma hat den Betrieb wieder aufgenommen und stellt wieder Kondome der Marke Durex her. Allerdings nur mit der Hälfte des Personals.

Auch Hersteller aus China, Thailand oder Indien können nur noch kleine Mengen produzieren und exportieren. Sie alle kämpfen ebenfalls mit den Folgen der Corona-Krise. Und schicken die meisten Fabrikarbeiter nach Hause.

«Der Neustart der Fabriken wird einige Zeit dauern. Wir werden Probleme haben, die Nachfrage zu befriedigen. Wir werden überall einen weltweiten Mangel an Kondomen sehen. Das ist beängstigend», sagt Goh Miah Kiat, CEO von Karex Berhad der Nachrichtenagentur Reuters. Er warnt: «Der Mangel wird nicht nur zwei Wochen oder einen Monat betragen. Er kann Monate dauern.»

«Versorgung mit Ceylor sichergestellt»

Bei der Konsumgüterfima Doetsch Grether aus Basel, der die Marke Ceylor gehört, heisst es auf Anfrage: «Wir sind mit unseren Lieferanten in Kontakt und bestätigen, dass wir keinerlei Lieferengpässe sehen. Im Gegenteil, wir erwarten eine grössere Lieferung in den kommenden Tagen. Die Versorgung mit Celyor Kondomen in der Schweiz ist sichergestellt.» (pbe)

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