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Polizeigewalt in den USA: «Die wichtigste Lektion war: Jeder kann dich töten»

Rosa Brooks lehrte an einer Elite-Uni in Washington. Dann ging sie vier Jahre auf Streife im ärmsten Viertel der Stadt. Was hat sie dabei über die Polizei und ihr Land erfahren?

Ein Autofahrer wird verhaftet, nachdem eine normale Verkehrskontrolle in Southeast Washington in eine Verfolgungsjagd mit 15 Polizeiautos ausgeartet ist.

Ein Autofahrer wird verhaftet, nachdem eine normale Verkehrskontrolle in Southeast Washington in eine Verfolgungsjagd mit 15 Polizeiautos ausgeartet ist.

Foto: Marvin Joseph («The Washington Post», Getty Images)

Wer in Washington über den Anacostia River fährt, landet in einer anderen Welt.

Der Südosten der amerikanischen Hauptstadt ist von Armut, Drogen und Gewalt zerfressen. Schiessereien, Bandenkrieg, Raubüberfälle und Drogendelikte: Hier ist das Washington der Prachtbauten und Denkmäler weit weg. Viele Einwohner aus anderen Stadtteilen setzen überhaupt nie einen Fuss nach Southeast. Schon gar nicht, wenn sie weiss sind.

Rosa Brooks ging es lange nicht viel anders. Die 45-jährige Juristin arbeitete für das Pentagon und für das US-Aussenministerium, sie beriet Menschenrechtsorganisationen und schrieb für renommierte Zeitschriften. Seit einigen Jahren ist sie Professorin an der Georgetown University, der Elite-Uni am anderen Ende der Stadt.

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