Switzerland

Polizei tötet bei Razzien auf den Philippinen mindestens neun Aktivisten

Polizei tötet bei Razzien auf den Philippinen mindestens neun Aktivisten

Bei mehreren Polizeirazzien auf den Philippinen sind mindestens neun Aktivisten getötet worden. Mindestens neun weitere Personen wurden festgenommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Die Razzien fanden demnach zeitgleich in den vier Provinzen Rizal, Laguna, Batangas and Cavite statt. Sie seien unter anderem gegen Menschen mit Verbindungen zu unterschiedlichen Arbeitsrechts- und linken Aktivistengruppen gerichtet gewesen. Bei den Verdächtigen seien Sprengstoff und verschiedene Schusswaffen beschlagnahmt worden, sagte Chitadel Gaoiran, ein örtlicher Polizeisprecher.

Menschenrechtler verurteilten die tödlichen Razzien. Die Generalsekretärin der Organisation Karapatan, Cristina Palabay, sprach von einem «blutigen Sonntag» und warf der Regierung von Präsident Rodrigo Duterte Staatsterror mit Festnahmen und Tötungen von Aktivisten und Menschenrechtlern vor. Human Rights Watch (HRW) zufolge wirkten die Razzien wie ein koordiniertes Vorgehen der Behörden, um Aktivisten zu überfallen, festzunehmen und sogar in ihren Büros und Häusern zu töten.

Grundlegendes Problem sei, dass nicht mehr zwischen bewaffneten Rebellen und nicht kämpfenden Aktivisten unterschieden werde, sagte der Stellvertretende Asien-Direktor der Organisation, Phil Robertson, in einer Mitteilung. Er merkte an, zu den tödlichen Razzien sei es nur wenige Tage nach einer Anordnung Dutertes gekommen, mit der Polizei und Militär aufgefordert worden seien, kommunistische Rebellen zu töten und sich nicht um Menschenrechte zu scheren. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren

(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

5 CHF

15 CHF

25 CHF

Anderer

Taifun auf den Philippinen

Philipinische Burgerkette sorgt für Chaos in Einkaufzentrum

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Chur, Wien, Stockholm: In halb Europa wurde gegen die Corona-Massnahmen protestiert

Am Samstag kam es in verschiedenen Ländern Europas zu Demonstrationen gegen die jeweiligen Corona-Massnahmen. In Chur nahmen mehr als 4000 Personen am Protest teil.

In Chur haben am Samstag über 4000 Personen gegen die Behördenanordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie demonstriert. Kundgebungen dieser Art fanden bereits in anderen Schweizer Städten statt, aber mit geringerer Teilnahme.

Aufgerufen zum Protestmarsch für eine verhältnismässige Corona-Massnahmenpolitik hatte der Verein «Stiller Protest». Die Demonstration wurde von der Churer Stadtpolizei unter Auflagen bewilligt. Bedingung für die Durchführung der Kundgebung war unter anderem …

Link zum Artikel

Football news:

Messi, Dembélé, Langle, de Jong, Pedri und Dest - am 30.Spieltag der Champions League treffen Real Madrid und der FC Barcelona aufeinander
Benzema, Kroos, Vinicius, Valverde und Militao - zum Auftakt von Real Madrid empfängt Real Madrid am 30.Spieltag in der Liga den FC Barcelona
Andrea Pirlo: Ich hoffe, dass ich Ronaldo, Morata und Dibalo irgendwann gleichzeitig einsetzen kann
Zlatan traf im Spiel gegen Parma. Für ihn ist es die achte rote Karte in der Liga Top 5
Fernando Llorente: Conte ist seit mehr als einem Jahr Trainer, aber er möchte arbeiten
Mbappé war 19-mal Tor+Assist in der 1.Liga für PSG. Nur Messi hat in dieser Zeit mehr in den Top 5 der Liga, Stürmer Kilian Mbappé hat in diesem Spiel ein Tor erzielt. Er schaffte beide Treffer in einem Ligaspiel für PSG zum 19.Mal
Flick über die Reaktion mit PSG in die Champions League: Die Bayern müssen Wunden lecken. Ich hoffe, dass wir ins Halbfinale kommen. Schwer zu akzeptieren, wenn man 1:0 führt und dann so ein Tor verpasst, auch weil alle über 90 Minuten eine tolle Einstellung gezeigt haben. Heute sieht es eher nach verlorenen zwei Punkten aus