Switzerland

PODCAST - Unter der Burka – wie es sich anfühlt, vollverschleiert als Journalistin in Afghanistan unterwegs zu sein

Als Südostasien-Korrespondentin der NZZ reiste Andrea Spalinger regelmässig nach Afghanistan. Dort war die Burka für sie zwar eine notwendige Arbeitskleidung, aber auch eine befremdliche Qual.

Hören und abonnieren Sie den Podcast «NZZ Akzent» auch auf Spotify, Apple Podcasts oder Castbox.

Haben Sie ein Feedback zum Podcast? Sagen Sie uns Ihre Meinung.

In dieser Podcast-Episode:

Afghanistan ist eines der Lieblingsländer von unserer ehemaligen Südostasien-Korrespondentin Andrea Spalinger. Wegen der einzigartigen Natur, aber vor allem wegen seiner herzlichen und gastfreundlichen Bewohner. Aufgrund des Bürgerkriegs war es schwierig, sich im Land zu bewegen. Umso wichtiger war es für Andrea Spalinger, sich an die lokalen Verhältnisse anzupassen. Dazu gehörte auch eine Kleidung, die nicht auffällt.

Zuerst dachte sich unsere damalige Korrespondentin nicht viel dabei, als sie sich eine Burka besorgte. Die Sicht war durch das enge Gitter zwar verschwommen, als sie sich aber nicht viel bewegte und geradeaus blickte, konnte sie einiges sehen. Doch je länger sich Spalinger mit der Burka bewegte, desto mehr wurde ihr klar, wie hilflos und machtlos sie unter der Vollverschleierung war. Im Gespräch mit David Vogel erzählt Spalinger in der neusten Folge von «NZZ Akzent» von ihren Erfahrungen. Wie würden die Afghaninnen wohl stimmen, wenn sie sich am Wochenende zum «Verhüllungsverbot» äussern könnten?

Alle Episoden von «NZZ Akzent» finden Sie in dieser Übersicht.

Football news:

Die Fans von Manchester United eine Protestaktion gegen die Глейзеров blockieren Eingänge auf der Basis des Clubs: Wir entscheiden, wenn Sie spielen
Perez und Agnelli sind sich sicher: 90 Minuten sind viel für Spiele. Vor drei Jahren wollte man offiziell eine Stunde spielen, aber mit Zeitstopp wurde die Idee vom heutigen RFS-Stadtrat für die Schiedsrichter erklärt. Die Superliga ist schnell abgestürzt, aber Florentino Perez hat noch ein kontroverses Thema: Wenn junge Leute sagen, dass Fußballspiele zu lang sind, dann ist das Spiel uninteressant, oder wir müssen einfach die Zeit reduzieren
Ceferin über die Super League: Barcelona enttäuschte am wenigsten. Laporte ist ein schlauer Verhandler und fand eine Ausstiegsstrategie
Perez über Ramos' Vertrag: Ich liebe Sergio als Sohn, aber wir haben noch keine Einigung erzielt. Mit Modric hat sich Real-Präsident Florentino Pérez längst auf die Verträge von Verteidiger Sergio Ramos und Innenverteidiger Luka Modric geeinigt
Fernandinho: Keiner von denen, die das Spiel lieben, hat die Super League unterstützt. Fußball - Bundesligist Manchester City hat Fernandinho seine Haltung zur Aussetzung des Europa-Super-League-Projekts zum Ausdruck gebracht
Als Reaktion auf die Bedrohung durch die Super League vor 30 Jahren wurde die Champions League gegründet. Die Reformer wählten das kleinere Übel-so entstanden die Superklubs in den 80er-Jahren
Florentino Perez: Die Kinder müssen überzeugen, Fußball zu sehen. Wenn es ein gutes Spiel gibt, wird die Jugend eingebunden. Wir denken nur an die Fans