Switzerland

Pflege am Lebensende: Bundesrat sieht Handlungsbedarf bei Palliative Care

(rwa) Der Zugang zu den Angeboten der Palliative Care solle für alle Menschen in der Schweiz möglich sein, unabhängig von Diagnose oder Wohnort, argumentiert der Bundesrat. Fachpersonen müssten Patienten und ihre Angehörige dazu befähigen, selbstbestimmte und gut informierte Entscheidungen zu fällen.

Nach Auffassung des Bundesrates sind in den letzten Jahren bereits viele Massnahmen erfolgreich umgesetzt worden. In seinem am Freitag verabschiedeten Bericht ortet er aber auch Lücken. Die Angebote der Palliative Care seien noch nicht ausreichend in die Gesundheitsversorgung integriert. Nicht alle Patientengruppen hätten zudem den gleichen Zugang zu diesen Angeboten, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit.

Fachgesellschaft fordert Nägel mit Köpfen

Wie wichtig die Palliative Care ist, hat nach Ansicht des Bundesrates auch die Coronakrise gezeigt. Am meisten Todesfälle habe es in der Altersgruppe der über 80-Jährigen gegeben. Dennoch seien Fachpersonen der Palliative Care in den Pflegeheimen zu wenig einbezogen worden, kritisiert der Bundesrat.

Das soll sich in Zukunft ändern. So sollen Behandlungsziele mit Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen frühzeitig geklärt und festgehalten werden, insbesondere in Pflegeheimen. Auch sieht der Bundesrat einen Ausbau ambulanter und stationärer Angebote in diesem Bereich vor. Damit diese den Menschen in allen Landesteilen zur Verfügung stünden.

Die Fachgesellschaft palliative.ch begrüsst die politischen Bemühungen am Freitag in einer Stellungnahme. Nun müsse der Bundesrates allerdings Nägel mit Köpfen machen, fordert der Verband in einer Reaktion.

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