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Petric nach Messi-Vergleich mit Krebstumor: «Ich wollte niemandem zu nahe treten!»


Klar, ist Barcelona-Superstar Lionel Messi (33) am Dienstagabend bei blue Sport das grosse Thema: Trainer Ronald Koeman reist ohne den sechsfachen Weltfussballer des Jahres zum Champions-League-Auswärtsspiel nach Kiew. Der souveräne Gruppen-Leader schaffts gegen Dynamo auch ohne seinen Ausnahmekönner Messi ohne Probleme: 4:0!

Stürmer Mladen Petric (39), der für GC, den FC Basel, Borussia Dortmund, den HSV, Fulham, West Ham United und Panathinaikos Athen gespielt hat, sagt in der Live-Sendung: «Diese Probleme mit Messi haben sich ja schon in der letzten Saison abgezeichnet, mit dem Präsidenten und allem. Für mich ist Barcelona so ein bisschen zu vergleichen mit einem Krebspatienten – mit einem Lionel Messi als Tumor.»

Moderator Roman Kilchsperger lächelt die Aussage verlegen weg, wohl im Wissen, dass dies alles andere als ein guter Vergleich war.

«Habe viele Leute mit Krebs begleitet»

Petric versucht am TV, Messis Situation zu erklären: «Wenn du nicht mehr dort sein willst, nicht mehr glücklich bist, kannst du auch keine Leistung bringen.» Und auch die «Tumor»-Aussage will er noch relativieren: «Das meinte ich so, weil er der Spieler ist, von dem alles abhängt, er aber eigentlich nicht mehr da sein möchte…»

«Geht gar nicht, weg mit Petric!», fordern am Tag danach User bei BLICK. Andere finden: «Endlich hats mal einer auf den Punkt gebracht.» Oder: «Petric hat voll Recht. Aber die Wahrheit darf man heute nicht mehr sagen.»

Zu BLICK sagt Petric mit einer Nacht Distanz: «Ich wollte niemandem zu nahe treten. Ich wollte die Situation mit Messi bei Barcelona auf den Punkt bringen. Ich habe dabei aber nicht die richtigen Worte gewählt.»

Und, ergänzt Petric noch: «In meinen engsten Umfeld habe ich viele Leute mit Krebs begleitet. Ich weiss, wie schlimm das ist.»

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